Theater

Theater Berlin – Lassen Sie sich verzaubern.

Ein blitzschneller Überblick

Klassiker und zeitgenössisches deutschsprachiges Theater im Berliner Ensemble,  dreieinhalbstündige Dramen,  anspruchsvolle Boulevardstücke und klassische Komödien am Kurfürstendamm, eine Programm Mischung aus Varieté, Show und Musik im Wintergarten oder der kleine Prinz im  Admiralspalast, der Spielplan der Berliner Bühnen ist vielfältig.

Wir haben die wichtigsten Events zusammengestellt.






The show must go on.

Theater Berlin Heute – Programm und Spielplan

Okt

No Events

Berliner Bühnen, Was wird heute an welcher Spielstätte aufgeführt? Hier eine Zusammenstellung der wichtigsten Infoquellen für das Theaterprogramm heute Abend in Berlin:

https://www.berlin-buehnen.de/de/spielplan/ – Portal mit brandaktuellem Spielplan

https://www.berlin.de/tickets/theater/ Ticketübersicht von Berlins eigenem Stadtportal

https://www.tip-berlin.de/ – Der Tip Stadtmagazin aus den 70ern, hier finden Sie immer noch aktuell das aktuelle Programm, das Magazin ist auch am Kiosk und im Handverkauf erhältlich – alle 2 Wochen

https://www.zitty.de/ – Die Zitty Stadtmagazin mit taufrischem Programm – über 40 Jahre alt, jetzt nur noch online mit dem tip zusammen

https://www.bln-programm.de/ Magazin auch als Printausgabe erhältlich

http://veranstaltungen.meinestadt.de/bln/buehne/th – Bühnen heute – auf dem neusten Stand

Wochenende

https://www.berlin.de/wochenend-tipps/

https://www.berlin-programm.de/events/category/oper-theater/ – Oper und Theater im schnellen Überblick

Theaterbühnen nach Bezirken

Charlottenburg Wilmersdorf

Bar jeder Vernunft

Im Berliner Stadtteil Wilmersdorf im Bezirk Charlottenburg- Wilmersdorf befindet sich die „Bar jeder Vernunft“.
Es werden die Genres Musical, Konzert, Kabarett und Chanson angeboten und in einem historischen Spiegelzelt präsentiert. An Logen und kleinen Tischen sitzt das Publikum. Es besteht die Möglichkeit, zu speisen.

Die örtlichkeit befindet sich in der Schaperstraße in der nähe der Universität der Künste Berlin (UdK) auf dem Parkdeck des Gebäudes der Berliner Festspiele.
Im Namen ist ein Wortspiel enthalten. Das heutzutage selten benutzte und altdeutsche Wort „bar“ steht für „nackt“ oder „ohne etwas“. Dadurch wird eine implizite Doppeldeutung konstruiert mit dem Sinne „ohne jedwede Vernunft“.


embedded Bar Jeder Vernunft

www.bar-jeder-vernunft.de/

Deutsche Oper Berlin

Bei der Deutschen Oper Berlin handelt es sich um eines der größten Opernhäuser in Berlin. Im Jahr 1961 wurde das Gebäude in der Bismarckstraße in Charlottenburg eröffnet. Es stellt den Ersatz für die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Deutsche Oper dar.
Mit knapp 2000 Sitzplätze ist es eines der größten Arenen in ganz Deutschland.

Zusammen mit der Staatsoper „Unter den Linden“, dem Staatsballett, dem Bühnenservice Berlin und der Komischen Oper bildet die Deutsche Oper die Stiftung Oper in Berlin.
Einen festen Platz im Programm haben auch Angebote für Jugendliche und Kinder. So wurde 1997 das Kinderballet „Kinder tanzen für Kinder“ gegründet.

https://www.deutscheoperberlin.de/

Haus der Berliner Festspiele

Eigenständige und verschieden Festivals versammeln sich unter den Berliner Festspielen, die als organisatorisches Dach dienen.
Vor Ort stehen die Berliner Festspiele für Schauspiel, Tanz, Performance, Literatur, Kunst und nicht zuletzt für einen internationalen Dialog. Der Hauptaustragungsort der Aufführungen ist das Haus der Berliner Festspiele.

Berlin Deutsche Oper by night.jpg
By Photo: Andreas Praefcke
– <span class=“int-own-work“>Self-photographed</span>,
CC BY 3.0, Link

Auch finden Veranstaltungen an vielen anderen Örtlichkeiten in der Stadt statt.
Als Organisationsform dient eine Gesellschaft mit beschränkter haftung: Die KBB Gmbh wird von der Bundesregierung gefördert.
Der Intendant der Berliner Festspiele ist seit Anfang 2012 Thomas Oberender.

http://www.berlinerfestspiele.de

Komödie am Kurfürstendamm

Gemeinsam mit dem Theater am Kurfürstendamm, welches zu den bekanntesten Privat Schauplätzen gehört, befindet sich die Komödie am Kurfürstendamm auf dem Kurfürstendamm im Ku’damm-Karree.
Das Gebäude wurde im Jahre 1921 auf dem Kurfürstendamm eröffnet. Die Räumlichkeiten blicken auf einen bewegte Geschichte zurück. Niemand geringeres als Max Liebmann sorgte zuvor in den Räumlichkeiten unte der Berliner Sezssion für Furore.

Die Komödie ist das am häufigsten besuchte Sprechtheater der Metropole. Gleichermaßen ist es bei Touristen, Zugezogenen und „echten“ Berlinern beliebt. Der Spielplan der Boulevardlöcation, welches anspruchsvoll und gehoben ist, befindet sich am Puls der Zeit.

www.komoedie-berlin.de/

Schaubühne am Lehniner Platz

Die „Schaubühne am Lehniner Platz“ ist das größte Sprechtheater im westlichen Teil Berlins und bietet mit seinem politisch und sozial ausgerichteten Spielplan bis zu drei Aufführungen täglich. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf Erzählungen von klassischen, sowie zeitgenössischen Geschichten.

Regelmäßig finden sich neben etablierten Berliner Künstlern auch internationalen Größen ein, die das Angebotene Programm und die Unterhaltung sehr erweitern. Gegründet wurde die „Schaubühne am Lehniner Platz“ im Jahre 1962 unter dem Namen „Schaubühne am Halleschen Ufer“. Seit 1981 finden die Auftritte in dem 1928 von Erich Mendelsohn erbauten „Universum“ Kino statt, welches bei seiner Eröffnung das größte Kino Berlins war.

https://www.schaubuehne.de/

Stachelschweine im Europa Center

Hinter dem Namen „Die Stachelschweine“, verbirgt sich das 1949 gegründete Berliner Kabarett, dass seit 1965 im Untergeschoss des Europa Centers beheimatet ist. Der Name des ersten politischen Kabaretts der Nachkriegszeit, geht auf den Titel der Zeitschrift „Das Stachelschwein“ aus den 1920er Jahren zurück, von der der Schauspieler und Kabarettist Hans Reimann der Herausgeber war. Aufgeführt wird Gesellschaftssatire ohne Rücksicht auf Verluste.

Ob politische Situationen der Gegenwart oder gesellschaftliche Probleme, hier wird nichts mit Samthandschuhen angefasst und jeder bekommt sein Fett weg. Das Programm zählt mittlerweile über 70 Stücke aus eigener Feder und wird immer wieder durch Sonderprogramme ergänzt. Bevor das Kabarett im Europa Center sesshaft wurde, spielte es in der „Badewanne“, im „Burgkeller“, der „Ewigen Lampe“ und dem „Nürnberger Trichter“.

http://www.diestachelschweine.de/

Theater am Kurfürstendamm

Als eines der bekanntesten Privattheater Berlins, ist das „Theater am Kurfürstendamm“ zusammen mit der „Komödie am Kurfürstendamm“ fester Bestandteil der Traditionshäuser am Berliner Boulevard. Die Geschichte des im Jahre 1921 von Max Reinhardt gegründeten Hauses ist bewegt und vielfältig zugleich. So wurde es 1942 durch die Nationalsozialisten übernommen und als Propagandainstrument eingesetzt, bis es schließlich 1943 durch einen Bombenangriff fast vollständig zerstört wurde.

Berlin Theater am Kurfuerstendamm.jpg
By Photo: Andreas Praefcke –

<span class=“int-own-work“>Self-photographed</span>, CC BY 3.0, Link

Seit 2004 ist Martin Woelffer für den Spielplan zuständig. Er legt sehr viel Wert auf ein junges und abwechslungsreiches Programm. Zu diesem zählen neben Komödien, Lesungen, Konzerten und Shows auch Boulevardstücke im ernsten wie auch im komischen Bereich. Eine weitere Besonderheit dieses Ortes sind die vielen deutschen Erstaufführungen von Komödien aus Amerika, England, Frankreich sowie Italien.

http://www.komoedie-berlin.de/

UdK Konzertsaal 1

Der UdK Konzertsaal 1 ist für seine stilvolle Architektur der 50er Jahre sowie für seine helle, originalgetreue Farbwelt bekannt. Das denkmalgeschützte, von Paul Gottfried Reinhold Baumgarten entworfene Gebäude beeindruckt mit seinem transparenten Foyer und dem Konzertsaal, dessen Form und Einrichtung stilvolle Klarheit ausstrahlen.

Studenten und Lehrenden der Universität der Künste bieten hier ihr musikalisches Können an, aber auch Musiker und Musikerinnen außerhalb der Universität sind oft eingeladen, darunter auch ausländische Stars. Veranstaltungen wie „Konzert für die Nationen“ und UdK-Festwochen „crescendo“ bilden die Höhepunkte des Jahres und machen aus dem UdK Konzertsaal 1 eine zentrale Stätte des Berliner Musiklebens.

http://www.udk-berlin.de

Wühlmäuse

Die Wühlmäuse sind ein bekanntes Berliner Kabarett, in dessen Programm außer politischer Satire und Komödie auch Lesungen und Konzerte stehen. Diese Gruppe der kritischen Bühne wurde in den 1960ern von Dieter Hallervorden und seinen Kollegen gegründet. Schon bald wurden die politisch-satirischen Stücke bekannt.

Dabei erneuerten die Macher der Wühlmäuse die Kabarettszene und stellten die alten Konventionen in Frage. Nach zweimaligem Umzug haben die Wühlmäuse in den ehemaligen Kinoräumen der britischen Streitkräfte sein jetziges Zuhause gefunden. In gemütlicher Atmosphäre werden die Besucher mit aktuellem Kabarett- und Comedyprogramm verwöhnt und belustigt.

https://www.wuehlmaeuse.de/

Friedrichshain

RADIALSYSTEM

Das Radialsystem ist ein Veranstaltungs- und Kulturzentrum in Berlin. Als Ort des Geschehens dient eine ehemalige und mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Maschinenhalle sowie seit Mitte der 00er Jahre ein Gebäudeteil, der neu hinzugefügt wurde. Das ursprüngliche Gebäude wurde als Abwasserpumpwerk genutzt, welches bis 1999 in Betrieb war.

Nun werden hier künstlerische Programme aufgeführt und auch produziert. Die Bereiche der Veranstaltung sind vielfältig: So finden sich die Themen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien wieder.
Zu finden ist der Gebäudekomplex im Ortsteil Friedrichshain unweit des Ostbahnhofs direkt an der Spree.
http://www.radialsystem.de

Kreuzberg

Ballhaus Naunynstraße

Das Ballhaus Naunynstraße wurde im Laufe seiner Geschichte für unterschiedlichste Zwecke verwendet. In den 1970ern wurde das Haus vor dem Abriss bewahrt und mit Bundes- und Landesmitteln saniert. 1983 hat es das Bezirksamt Kreuzberg erworben. Das Haus widmet sich seit seiner Wiedereröffnung nach einem Umbau im Jahr 2008 schwerpunktmäßig dem migrantischen und postmigrantischen Kulturschaffen.

In interdisziplinärer und experimentierfreudiger Weise werden die Lebensbedingungen von Migranten und Postmigranten auf die Bühne gebracht und diskutiert. Neben eigenen Produktionen steht die Förderung junger Talente im Mittelpunkt des Interesses. Das Kernteam des Hauses arbeitet mit Künstlern und Künstlergruppen aus vielen Bereichen und aus aller Welt zusammen.
http://www.ballhausnaunynstrasse.de/

BKA Theater

Das BKA Theater am Mehringdamm ist schon seit Ende der 80er eine Institution. Headliner hier ist die sagenumwobene Edith Schröder.

BKA-Theater.jpg
By Kai Schmidt – BKA Theater,

CC BY-SA 3.0 de, Link

Berlin Mitte

Acker Stadt Palast

Der Acker Stadt Palast wurde im Jahr 2012 gegründet. Seine Existenz verdankt sich dem Engagement des Vereins Freie Bühne Mitte e.V., der das Ziel verfolgt, den Acker Stadt Palast zu einem innovativen Forum der Begegnung zwischen Tanz, Bewegungstheater und Neuer Musik werden zu lassen. Die Schwerpunkte liegen in der Erprobung und Verwirklichung neuer Ausdrucksmöglichkeiten und in der Förderung junger Talente.

Die Zusammensetzung des Vereins ist durch Heterogenität gekennzeichnet. Zu den Mitgliedern zählen Musiker, Schauspieler, Schauspielschaffende und Geisteswissenschaftler. Der Acker Stadt Palast befindet sich in einem Haus, das zu Beginn der 1990er besetzt wurde und zum Projekt „Schokoladen“ in der Ackerstraße gehört.
http://www.ackerstadtpalast.de/

ACUD

Das seit 1991 bestehende ACUD besticht durch seine Vielfältigkeit. Es ist als unabhängiges Haus, ein Ort der Begegnung und der wechselseitigen Befruchtung von Schauspiel, Performancekunst, Clownerie, Tanz und Figurenshows. Sein besonderes Bemühen gilt der Unterstützung junger Künstler und Künstlerensembles sowie der Miteinbeziehung von Menschen in benachteiligten Lebenslagen. Erwähnenswert ist hier das Theater von Obdachlosen.

Das ACUD ist Teil des ACUD Kunst- und Kulturhauses, das darüber hinaus ein Kino, einen Club, ein Studio und eine Galerie sowie einen Radiosender und mehrere Ateliers beherbergt. Zwischen 2004 und 2006 wurde das Haus restauriert, 2010 drohte die Insolvenz, 2014 konnte die Weiterexistenz gesichert werden.
http://www.acud.de/

Admiralspalast

Der Admiralspalast kann auf eine lange Tradition verweisen. Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts diente er als opulenter Vergnügungspalast mit Bädern, Eislaufbahn, Kegelbahnen und Lichtspielhäuser. Im Zweiten Weltkrieg forderte Goebbels eine komplette Neukonzeption. Johannes Heesters trat hier in „Die Lustige Witwe“ auf. Nach d1945 fand das Metropol in dem nahezu unversehrt gebliebenen Admiralspalast seine Spielstätte.

Admiralspalast Berlin (4245041361).jpg
By <a rel=“nofollow“ class=“external text“ href=“https://www.flickr.com/people/51035701919@N01″>
Thomas Cloer</a> from München, Deutschland –

<a rel=“nofollow“ class=“external text“ href=“https://www.flickr.com/photos/teezeh/4245041361/“>P1000370</a>, CC BY-SA 2.0, Link

Bis in das Jahr 1997 wurden hier Revuen und Operetten aufgeführt. Zu Anfang des neuen Jahrhunderts wurde das denkmalgeschützte Gebäude einer umfassenden Renovierung unterzogen. Heute dient es als Veranstaltungsort für Musicals, Comedy-Shows und für Konzerte aus den Bereichen Pop, Rock und Heavy Metal.
http://www.mehr.de/spielstaetten/admiralspalast-berlin/admiralspalast-berlin

ATZE Musik

Das seit Mitte der 1990er bestehende ATZE Musiktheater ist hauptsächlich für Kinder gedacht. Der Ausdruck „Atze“ bedeutet so viel wie großer Bruder und Freund. In diesem Sinne besteht das Ziel der Betreiber darin, die Kinder auf das Leben vorzubereiten und sie bei ihrem Heranwachsen und bei ihrer Entwicklung zu unterstützen. Im ATZE werden vor allem beliebte Klassiker gezeigt.

Das Programm reicht von „Ronja Räubertochter“, „Das doppelte Lottchen“ und „Frau Holle“ über „Die besten Beerdigungen der Welt“ bis hin zu „Oh, wie schön ist Panama“ von Janosch. Seit dem Jahr 2015 werden auch aktuelle gesellschaftspolitische Themen in die Aufführungen miteinbezogen.
http://www.atzeberlin.de/

Chamäleon

Im Berliner Ortsteil Mitte in den Hackeschen Höfen befindet sich das Chämelon. Die Eigenschreibe dieses Veranstaltungsortes lautet „CHAMÄLEON). Der Veranstaltungsort wird privat geführt und bietet nachdem es im Jahr 2004 wiedereröffnet wurde zeitgenössische Zirkusproduktionen.

Die Berliner Morgenpost bezeichnet das Chamäleon als einzigartig in Deutschland, was die Theater- und Varietészene betrifft.
Der Zugang zum Chamäleon findet sich im Hof I in der Rosenthaler Straße. Für die Events wird der eingeschossige, ehemalige Feststaal im ersten Obergeschoss im Quergebäude genutzt.

www.chamaeleonberlin.com/

Deutsches Theater

Das Deutsche Theater, in Kurzform auch DT genannt, befindet sich im Ortsteil Mitte in der Friedrich-Wilhelm-Stadt.
Nach der Eröffnung im Jahr 1850 wurde zunächst ein Unterhaltungsrepertoire gepflegt. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde es privat geführt. Die Finanzierung der Bühne wurde mit einem bildungsbürgerlichen Spielplan realisiert.

Im vergangenen Jahrhundert diente es vor allem den Schauspiel-Aufführungen, mit einen hohen Anteil von klassischen Stücken. Das Publikum ist konservativ. Seit Mitte der 1990er Jahre zählt es zu einem von vier subventionierten Sprechbühnen in Berlin.
Insgesamt befinden sich im Deutschen Theater drei Bühnen.

https://www.deutschestheater.de/

Grips

Das Grips Theater genießt seit mehr als 30 Jahren den Ruf als „Mutmach-Events“. Es hat sich zum Ziel gesetzt, sein junges Publikum zu inspirieren und emanzipieren. In den 1960er Jahren leistete es als Kinder- und Jugendtheater Pionierarbeit, indem es nicht nur – wie damals üblich – Märchen auf die Bühne brachte, sondern phantasievolle, politisch relevante und aktuelle Stücke mit Bezug zur Lebenswelt für die Kinder und Jugendlichen schrieb.

So entstanden legendäre Stücke wie das Musical „Linie 1“. Dieser Anspruch wurde über die Jahre beibehalten und das Ziel eines politisch wachen, empathiefähigen Publikums nicht aus den Augen verloren.

Grips-theater.berlin-hansaplatz.II.JPG

By <a href=“//commons.wikimedia.org/wiki/User:De-okin“ class=“mw-redirect“ title=“User:De-okin“>De-okin</a> (<a href=“//commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User_talk:

De-okin&amp;action=edit&amp;redlink=1″ class=“new“ title=“User talk:De-okin (page does not exist)“

><span class=“signature-talk“>talk</span></a>) 23:48, 10 August 2008 (UTC) – <span class=“int-own-work“ lang=“en“>Own work</span>, CC BY-SA 3.0, Link

Das Grips hat über die Jahre Schauspieler wie Dieter Landuris, Petra Zieser, Heinz Hoenig und Axel Prahl hervorgebracht. Mittlerweile verfügt es über zwei Spielstätten, die immer wieder auch als Ort für schauspielfremde Formate des politischen Dialogs mit der Jugend fungieren.

http://www.grips-theater.de/

Komische Oper Berlin

Im Ortsteil Mitte befindet sich das Opernhaus die „Komische Oper Berlin“. Es handelt sich um die kleinste Oper Berlins. Zusamen mit Unter den Linden, der Deutschen Oper und dem Staatsballet Berlin sowie dem Bühnenservice Berlin bildet sie die Stiftung Oper in Berlin.

Das Besondere an dem Gebäude ist die Außenfassade. Sie ist schlicht gestaltet. Modern hingegen sind das Foyer und die Wandelhalle, die im Zuge des Wiederaufbaus in den 1960er Jahren entstanden ist. Mit einem Blick auf den neobarocken Innenraum, der in der Zeit des Zweiten Weltkriegs zu großen Teilen nicht zerstört wurde, stellt sie einen starken Kontrast dar.

https://www.komische-oper-berlin.de/

Konzerthaus Berlin

Das Konzerthaus Berlin ist auch als Schauspielhaus bekannt. Es steht zentral auf dem Gendarmenmarkt im Ortsteil Berlin Mitte. Das Bauwerk ist dem Klassizismus zuzuzordenen und ist eines der Hauptwerke, die vom Architekten Friedrich Schinkel entworfen wurden. Bereits 1821 wurde das Konzerthaus als Schauspielhaus eröffnet. In der Zeit von 1919 bis 1945 diente es als Preußisches Staatstheater.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem es schwere Schäden erlitt, wurde es rekonstruiert, umgebaut und Mittte der 1980er Jahre wiedereröffnet. Dabei wurde die Nutzung grundsätzlich geändert, sodass es seit 1994 den Namen Konzerthaus Berlin trägt. Weitere Bezeichungen für dieses Geäbude sind Schauspielhaus am Gendarmenmarkt oder Schauspielhaus Berlin. Es ist in der Liste der Denkmäler in Berlin aufgeführt.

https://www.konzerthaus.de/

Maxim Gorki

Im Ortsteil Mitte (Bezirk Mitte) befindet sich das Maxim Gorki in der Dorotheenstadt. Es ist das kleinste Berliner Staatstehater und verfügt über 440 Plätze.
In der Geschichte diente das Maxim Gorki als Stammhaus des Chores. Daher wird es auch unter anderem auch als Singakadademie bezeichnet.
Zur Zeit der DDR sorgte Ende der 1980er Jahre die Erstauffürhung von „Die Übergangsgesellschaft“ aus der Feder von Volker Braun für Furore, da das Stück die gesellschaftlichen Missstände anprangerte.

www.gorki.de/

Staatsoper

Die 1743 fertig gestellte Staatsoper Unter den Linden, ist der ältester Theaterbau und gleichzeitig das erste Opernhaus Berlins. Mit der Errichtung fanden in der Staatsoper immer wieder bedeutende Uraufführungen statt. Seit Herbst 2010 wird die Staatsoper unter den Linden saniert, sodass die Aufführungen auf die Räumlichkeiten des Charlottenburger Schiller Theaters verlegt werden mussten.

Berlin Opera UdL asv2018-05.jpg

By <span class=“plainlinks“><a rel=“nofollow“ class=“external text“ href=“http://wikiphoto.space/feedback/“>A.Savin</a></span>&nbsp;(<a href=“//commons.wikimedia.org/wiki/User:A.Savin/UP“ class=“mw-redirect“ title=“User:A.Savin/UP“>WikiCommons</a>)

– <span class=“int-own-work“ lang=“en“>Own work</span>, FAL, Link

Geplant ist die Wiedereröffnung voraussichtlich im Oktober 2017. Der Spielplan bietet neben Operetten auch klassische Konzerte, die von Größen wie etwa den Wiener Philharmonikern vorgetragen werden. Seit 2004 gehört die Staatsoper neben der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper, dem Staatsballett Berlin und dem Bühnenservice Berlin, der Stiftung Oper in Berlin an.

https://staatsoper-bln.de/

Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz

Die Volksbühne ist schon seit über hundert Jahren eins der wichtigsten Kulturmerkmale der Hauptstadt. Dieses massige Gebäude, das von Oskar Kaufmann entworfen wurde, diente ursprünglich dem Ziel, Kultur und Schauspiel dem ganzen Volk zugänglich zu machen. Die Mitglieder des Vereins finanzierten durch ihre Mitgliedsgebühren den Bau und ermöglichten die Entstehung eines kulturellen Programms für jedermann. Die Örtlichkeit, in dem auch Erwin Piscator gewirkt hat, ist bekannt für seine Offenheit neuen Ideen gegenüber.

An der Volksbühne entstanden Begriffe wie proletarisches und episches Theater. Hier wurden die Grenzen der Kunst erforscht und die Genrebegriffe des Dramas neu definiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste das schlimm beschädigte Gebäude neu eingerichtet werden, und, obwohl der Glanz der alten Tage zum Teil durch Funktionalität ersetzt wurde, ist der Zauber der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz immer noch zu spüren.

http://www.volksbuehne-berlin.de

Neukölln

Heimathafen Neukölln

Hinter dem Heimathafen Neukölln verbirgt sich ein Kollektiv. Das Motto lautet „Wir sind Volkstheater“. Betrieben wird vom Heimathafen Neukölln ein historischer Saalbau. Seit 2009 findet sich dort eine Mischung aus Gastspielen, Konzerten, Poetry Slams und Eigenproduktionen sowie Bürger- und dem Jugendtheaterclub Active Player NK:

Das ausgesprochene Ziel der Leitung ist es das Volksthe-ater neu zu erfinden und kontrovers sowie provokant mit neuem Leben zu füllen.
Dadurch möchte der Heimathafen Neukölln insbesondere Menschen und Themen eine Stimme verleihen, die viel zu selten in unserer Gesellschaft und auch auf den Bühnen gehört werden. Im Heimathafen Neukölln steht zum einen die Gegenwart Neuköllns im Zentrum als auch die Geschichte des Stadtteils.
Schon seit langem stehen Geschichten Rund um Migration, Flucht und Asyl auf dem Plan.

www.heimathafen-neukoelln.de/

Neuköllner Oper

Die Neuköllner Oper existiert seit 1976. Bereits im Jahr 1972 gründete der Regisseur und Komponist einen Kammerchor, der als Grundlage für die wenige Jahre später eröffnete Neuköllner Oper diente.
Die Bemühungen der Macher gehen dahin, zur traditionellen Oper eine Alternative zu bieten. Nachdem das Ensemble zunächst wechselnde Örtlichkeiten benutzte, bekam es erstmals Ende der 1980er eine eigene Räumlichkeit zur Verfügung gestellt.

Das Konzept der Neuköllner Oper beinhaltet den Anspruch, verschiedene Genres auf der Bühen aufzuführen. Daher reicht der Spielplan von einer Barockoper bis hin zu einem Musical. Auch finden sich Operetten und Nationalopern im Programm wieder.
Die Neuköllner Oper fördert den künstlerischen Nachwuchs und Arbeitet mit verschiedenen Hochschulen und Universitäten zusammen.
https://neukoellneroper.de

Prenzlauer Berg

Ballhaus Ost

Das Ballhaus Ost ist in der einstigen Halle der Freireligiösen Gemeinde Berlins untergebracht. Es versteht sich als Stätte für Performance, Tanz und Aufführungen. 2006 wurde es von Uwe Moritz Eichler, Anne Tismer und Philipp Reuter gegründet. Seitdem arbeiten im Ballhaus Ost Menschen aus den verschiedensten Bereichen zusammen. Hier wird viel ausprobiert und experimentiert. Den Projekten und der Freiheit der Kunst sind kaum Grenzen gesetzt.

Im Ballhaus Ost treffen arrivierte Künstler und Newcomer zusammen. Hier arbeiten, experimentieren und proben unter anderem die Künstlerin Cora Frost und der Künstler Christoph Winkler sowie die Kollektive „Das Helmi“, „vorschlag: hammer“ und „SIGNA“. Das Programm ist entsprechend vielfältig.
http://www.ballhausost.de/

Schöneberg

Wintergarten Varieté

Der Wintergarten Berlin verzaubert ihre Gäste mit seinem glanzvollem Programm, bestehend aus Varieté, Musik und Showevents. Bekannte Darsteller wie Max Raabe oder Eckart von Hirschhausen treten hier auf, auch internationale Stars und die interessantesten Newcomer stehen hier oft auf der Bühne.

In der prachtvollen Atmosphäre des Hauses, dessen Vorgänger schon im 19. Jahrhundert von Artisten und Musikern heimgesucht wurde, können die Besucher heutzutage unterhaltsames Programm genießen. Auch fürs Kulinarische wird bestens versorgt.

http://www.wintergarten-berlin.de

 

Reinickendorf

aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT

Das Gefängnistheater setzt sich seit 1997 mit gesellschaftlichen und politischen Themen in künstlerischer und progressiver Weise auseinander. Das übergreifende Ziel des Projekts besteht darin, den von der Öffentlichkeit abgeschirmten Ort „Gefängnis“ bekannter zu machen. Die Insassen erhalten die Möglichkeit, gehört und gesehen zu werden.

Es soll Begegnungen zwischen den Straftätern und der übrigen Gesellschaft ermöglichen und daran mitarbeiten, auch Straftäter als Teil der Gesellschaft zu begreifen. Unter den bereits aufgeführten Stücken waren unter anderem „Der Prozess“, „Vor Sonnenaufgang“ und „Einer flog übers Kuckucksnest“. AufBruch inszenierte bereits in einer russischen Strafkolonie für Jugendliche und in einem Gefängnis in Chile.
http://www.gefaengnistheater.de/

Steglitz Zehlendorf

Schlossparktheater

Im Jahre 2008 wurde das Schlossparktheater von Dieter Hallervorden angemietet und seit 2009 nach ausgiebigen Umbau- und Renovierungsarbeiten auch von ihm geleitet. Durch seinen Einfluss gewann es wieder an Bedeutung und bietet heute einen Abwechslungsreichen Spielplan, der regelmäßig durch Gastspiele und Auftritte prominenter Schauspieler erweitert wird.

B-Steglitz Okt12 Schlossparktheater.jpg

By <span class=“plainlinks“><a rel=“nofollow“ class=“external text“ href=“http://wikiphoto.space/feedback/“>A.Savin</a></span>&nbsp;(<a href=“//commons.wikimedia.org/wiki/User:A.Savin/UP“ class=“mw-redirect“ title=“User:A.Savin/UP“>WikiCommons</a>)

– <span class=“int-own-work“ lang=“en“>Own work</span>, CC BY-SA 3.0, Link

Das 1804 eröffnete Haus blickt dabei auf eine traditionsreiche Geschichte zurück, in der hier viele bekannte Personen wie etwa Klaus Kinski, Berta Drews und Walter Franck auf der Bühne standen. 1993 wurde der Spielbetrieb vorerst eingestellt, bevor sich nach einigen erfolglosen Versuchen der Vorhang unter Hallervordens Leitung wieder öffnete. Seitdem wurden mit dem Stück „Achterbahn“ von Éric Assous, die größten Erfolge gefeiert.

http://schlosspark-theater.de/

 

Tiergarten

Philharmonie

Philharmonie stellt die kurze Bezeichnung für die Berliner Philharmonie statt. Sie befindet sich im Ortsteil Tiergarten und zählt zu den zentralen und wichtigen Konzertsälen Berlins. Das Konzerthaus beheimatet die Berliner Philharmoniker.
Der neue Standort wurde im Jahr 1959 durch das Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen. Allerdings wurde dieser Standort kritisiert, weil die Entfernung zur ursprünglichen Philharmonie zu hoch war.

Die neue Philharmonie die schließlich Anfang der 1960er Jahre ihre Eröffnung feiern konnte, wurde nach einer Bauzeit von 37 Monaten festgestellt. Die Baukosten betrugen knapp zwanzig Millionen Markt.
https://www.berliner-philharmoniker.de/philharmonie/

Tipi – Das Zelt am Kanzleramt

Das TIPI AM KANZLERAMT ist bekannt für sein besonderes Flair und zauberhafte Vorführungen. Unter Kronleuchtern sitzen die Gäste bequem an Tischen und genießen sowohl unterhaltsames Programm als auch kulinarische Erlebnisse.

Rund um das Jahr wird das Publikum von der feinsten Unterhaltung verwöhnt, sei es Cabaret, Konzert, Musical, Artistik oder andere fabelhafte Veranstalltungen. Bekannte Künstler und Entertainer wie zum Beispiel Georgette Lee, Ulrich Tukur sowie ausländische Stars sind im TIPI AM KANZLERAMT zu treffen. Außer planmäßigem Programm kann das Zelt auch für private Anlässe gemietet werden.

http://www.tipi-am-kanzleramt.de

 

Tempelhof

Ufa Fabrik

Die ufaFabrik ist eine grüne, großzügige Kulturoase in der Mitte des Großstadtdschungels, ein Treffpunkt der lokalen und internationalen Kulturen. Hier werden junge Künstlerinnen und Künstler unterstützt, und Kulturliebhaber aller Generationen finden hier zusammen. In der geschmackvoll und ökologisch nachhaltig eingerichteten Umgebung können die Besucher Schauspiel- und Tanzvorführungen, vielfältige Konzerte sowie Kabarett und Varieté genießen.

Auch Kinderzirkusgruppen proben und treten hier auf. Auf dem Gelände können die Besucher außerdem kulinarische Produkte aus biologischem Anbau genießen. Die ufaFabrik steht im besten Sinne für die grüne, moderne Stadtkultur.

http://www.ufafabrik.de/de

Treptow

Astrid Lindgren Bühne im FEZ-Berlin

Die ehemalige FEZ-Bühne wurde im Jahr 2007 in Astrid Lindgren Bühne umbenannt. Das Team bemüht sich darum, Kindern das Theater näher zu bringen. Es fühlt sich dabei der Namensgeberin verpflichtet, der es schlicht darum ging, Kinder glücklich zu machen. Die Kinder werden in Fantasiewelten entführt, wo sie Figuren begegnen, die mutig und neugierig, tolerant und offenherzig, voller Gerechtigkeitssinn und Abenteuerlust sind.

Das Repertoire der Astrid Lindgren Bühne besteht hauptsächlich aus Eigenproduktionen wie „Mio, mein Mio“, „Michel: Weihnachten in Lönneberga“ und natürlich auch „Pippi Langstrumpf“. Darüber hinaus ist die Astrid Lindgren Bühne ein Ort für Gastspiele. Das Team organisiert zudem Bühnenführungen und Workshops.
https://astrid-lindgren-buehne.fez-berlin.de/

Theater zu besonderen Anlässen – Feiertagen

Theater zu Weihnachten

Weihnachten ist eine tolle Zeit. Alles ist romantisch in Lichter getaucht und es ist nicht nur lohnenswert den Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt zu besuchen. Auch ein Besuch wird sich lohnen. Wer will nicht einmal die Aufführung von drei Haselnüsse für Aschenbrödel im Friedrichstadtpalast anschauen?

Ein solcher Abend zu Weihnachten ist romantisch und wird sowohl Kindern gefallen, als auch Erwachsenen. Es ist auf jeden Fall eine Reise wert und wird viel Spaß machen. So kann die Stadt von einer völlig anderen Seite betrachtet werden. Es gibt immer wieder neue Stücke, die perfekt zu Weihnachten passen.

https://www.weihnachteninberlin.de/erleben/events/

Theater zu Silvester

Sind Sie es Leid, an Silvester in Berlin in den Straßen herum zu irren und kein wirkliches Ziel zu haben? An Weihnachten bietet die Stadt sehr viele positive Aspekte, von denen die meisten Besucher gar nichts wissen. Wer möchte, kann sich für eine Silvestervorstellung anmelden und wird dort etwas völlig neues erfahren.

Natürlich gibt es immer wieder besondere Aufführungen, die sehenswert sind. Sie werden staunen wie toll eine Silvesteraufführung ist. Vergessen Sie nur nicht, im Vorfeld auch Karten für sich und Ihre Begleitung zu reservieren. An der Kasse kann genau das erledigt werden, bevor die besten Plätze ausverkauft sind.

https://www.berliner-silvester.de/erleben/events/

Theater zu Ostern

Planen Sie einen Aufenthalt in Berlin zur Osterzeit? Dann sollten Sie nicht versäumen, die Inszenierung aufzusuchen. Dort wird Ihnen viel geboten und Sie werden aus dem Staunen gar nicht mehr heraus kommen. Es gibt für alle Altersklassen tolle Aufführungen. Kinder und Erwachsene werden sich gleichermaßen in dem Theater amüsieren.

Sie können morgens in aller Ruhe die Ostereier im eigenen Garten suchen und anschließend die Aufführungen anschauen. All das wird Ihnen bestimmt gut gefallen und es wird auch ein kleines Highlight für Ihren Besuch in der Hauptstadt sein. In den Locations selbst erwarten Sie Osteraufführungen der besonderen Art.

https://www.berlin.de/kultur-und-tickets/tipps/ostern/

Theater Berlin: Was sonst noch wichtig ist

Berliner Theaterclub

Sie wollen sich informieren, welche Aufführungen geplant sind und welche besonders sehenswert sind? Dann ist der Berliner Theaterclub perfekt. Denn Sie bekommen bei diesem Service viel geboten und darüber hinaus noch Ermäßigungen für Ihren Besuch in Berlin. Bei dem Besuch werden Sie bestimmt viel Freude haben, wenn Sie im Vorfeld die Clubangebote wahr genommen haben.

Es gibt sehr viele Menschen, denen es ergeht wie Ihnen und diese Menschen wollen natürlich auch etwas sehen. Schauen Sie einfach vorbei und reservieren Sie sich die besten Karten schon bevor diese ausverkauft sind.
www.berliner-theaterclub.de

Theaterkasse

Damit Sie für alle Vorstellungen, die Sie interessieren eine Karte haben, sollten Sie an der Theaterkasse eine Karte für sich reservieren oder direkt kaufen. So ersparen Sie sich lange Schlangen an der Kasse und können direkt in die Vorstellung eintreten. Sie werden sehen, dass es unkompliziert ist, aber dennoch lohnt sich die Vorbestellung.

Heute können Karten bereits von zu Hause aus reserviert werden. Sie bekommen dadurch die Möglichkeit direkt zu Hause Ihren Aufenthalt in der Stadt Berlin durch zu planen. Ein Besuch sollte auf jeden Fall auf der Wunschliste stehen. Das ist übrigens das ganze Jahr über geöffnet. Somit können Sie schon vor dem Besuch Ihre Karten sichern.

Vorverkauf

Wer möchte nicht einen schönen Abend vor Ort verbringen und sich dabei köstlich amüsieren? Im Vorverkauf Berlin bekommt jeder in der eine Karte. Dort dürfen sich Besucher für bevorstehende Veranstaltungen vormerken lassen oder anmelden. Natürlich dürfen auch entsprechende Karten gekauft werden. Dennoch sollte jeder, der einen Besuch einplant im Vorfeld schauen, ob es zur Veranstaltung noch eine Karte gibt.

Das kann auch online erledigt werden. Der Vorverkauf in Berlin wird auf verschiedenen Webseiten angeboten, auf der sich jeder über die Veranstaltungen und Preise der Karten informieren kann. Hekticket bietet sogar Restkarten an. Dort erfahren Interessierte Besucher im Übrigen auch, ob es Barrierefrei ist und ob es Ermäßigungen zu den Vorstellungen gibt.

http://www.hekticket.de/
Last Minute Tickets von über 200 Veranstaltern –  Restkarten mit bis zu 50% Rabatt möglich, checken Sie die Angebote auf der Website täglich von 14h  bis 19h.

https://www.vorverkaufsstellen.info/orte/vorverkaufs-stellen-aus-berlin.html


https://www.koka36.de/

Konzertkasse KOKA36. In Kreuzberg 36 Konzertkarten für Theater, Festivals, Improvisatoin, Liedermacher, Konzerte, Partys in der City und bundesweit.

http://www.eventim.de/berlin

Ermäßigungen

Neben dem Restkarten Angebot von Hekticket gibt es auch noch diverse Ermäßigungen.

Ermäßigungen für Theater und Veranstaltungen

Berlin Welcome Card

Two Tickets Berlin

Get2Card

Berliner Scheckheft

Theater nach Sparten

Sprechtheater

Das Sprechtheater lebt, wie der Name bereits sagt, von der gesprochenen Sprache. Das heißt, es geht nicht um die Aufführung eines Dramas oder einer Komödie im herkömmlichen Sinne. Diese fallen in den Bereich des Schauspiels.
Stattdessen fallen Gattungen wie das Kabarett oder das Improvisationstheater, in den Bereich der Sprechkunst. Sie leben vom Dialog und der Kommunikation, wodurch die Handlung vom Gespräch getragen wird . Das Spiel des Wortes ist eine Kunst für sich.

Die Szenische Darstellung ist dabei zwar nicht zu vernachlässigen, allerdings von weniger tragender Position und wird oft minimalistischer dargestellt.
Renommierte Sprechbühnen finden sich beispielsweise in Berlin, Frankfurt und München.

Musiktheater

Auch der Begriff des Musiktheaters ist zunächst einmal selbsterklärend. Er bezeichnet Formen, die Musik für die Aufbereitung ihrer Bühnenpräsentation nutzen. Teile des Kabaretts und Musicals gehören dieser Sparte an. Desweiteren gibt es reine, oder nahezu reine, musikalische Formen. Die Oper und die vermeintlich kleinere Operette.

Vermeintlich kleinere, da sie nicht zwangsläufig in ihrem Umfang kleiner sein muss. In der deutschen Oper wurden häufig Komödien zum Gegenstand der Handlung, welche von anderen Ländern als weniger Angesehen erachtet und so zur Operette reduziert wurden.
Neben Schauspielern treten im Musiktheater Sänger und ein Orchester auf.
Berühmtes Beispiel einer Oper: Das Phantom der Oper

Ballett

Im Ballett wird die Handlung durch einen klassischen Tanz, mit einer eigens für diese Form geschriebenen Musik erzählt. Dabei interagieren die Tänzer mit einem meist aufwendig gestalteten Bühnenbild. Das Ballett kann eine Ergänzung oder ein Teil einer Oper/Operette oder eines Musicals sein. Um das klassische Tanzen zu erlernen erfordert es jahrelange Übung und eine Menge Disziplin.

Ein besonderes Markenzeichen dieser Kunstform ist auch das Kostüm. Es wird zwischen dem bekannten Tutu, einem langen Rock und einem schmalen Kleid unterschieden. Das Kostüm kann dem Zuschauer bereits verraten, welche Rolle sich hinter welcher Tänzerin verbirgt. Für Herren besteht die Kleidung zumeist aus Hemd, Strumpfhose und einer Jacke.
Berühmtes Beispiel eines Balletts: Schwanensee

Tanztheater

Die Vermutung , dass das Tanztheater und das Ballett zusammen gehören liegt nahe, doch dies ist nicht der Fall. Oder auf eine andere Art, als es erwartet würde. Es bildet eine Art Gegenbewegung zum klassischen Ballett. Es gibt weniger Vorgaben und es wird mit neueren Tanzstilen und freien Körperbewegungen gearbeitet. Das starre, traditionelle des Balletts wird hier kritisiert und abgelehnt.

Somit bildet diese Form die Mitte zwischen Gesellschaftstanz und Ballett, um theatralische Szenen darzustellen. Die Darstellung kann dabei nicht nur durch Tanz, sondern auch durch Sprache und Pantomime erfolgen.
Beispiele für Tanztheater sind das Wuppertal Pina Bausch und das in Bremen.

Puppentheater

Für ein Puppentheater werden zunächst Figuren benötigt, die zum Beispiel aus Holz oder Stoff sein können. Die Figuren werden anhand bestimmter Charakteristika der Rolle, die sie spielen sollen, gestaltet. Desweiteren braucht es eine oder mehrere Personen die für die Puppen spricht und sie bewegt.

Ist auch eine Bühne vorhanden, so können sich die Menschen hinter dieser verstecken und die Figuren nach oben halten, um durch eine Öffnung zum Publikum, meist Kindern, zu sprechen .
Mithilfe der Puppen können nun auch ganze Stücke gespielt werden.
Beispiel: Das Kasperle

Improvisationstheater

Das Improvisationstheater ist interessant, weil die Gäste nie wissen, was passieren wird. Zwar gibt es im Vorfeld ein Thema und dazu wird dann improvisiert. Die Schauspieler sind zwar eingeweiht aber es gibt die Möglichkeit sich selbst zu verwirklichen. Bei der Improvisation kann jeder zeigen, was er gelernt hat und es wird recht spannend die Schauspieler dabei zu beobachten. Es kann jederzeit gebucht werden.

Die Vorstellungen werden online angeboten und so kann jeder sich eine Karte für den jeweiligen Abend reservieren. Bei dieser Art Vorstellung steht der Fantasie keine Grenze und es ist für alle Altersklassen gedacht.

Krimi Theater

Das Krimi Theater ist spannend und jeder will sofort wissen, wer der Mörder war. Bei dieser Art kann improvisiert werden und das bringt die Spannung auf den Höhepunkt. Oft werden hierbei auch die Zuschauer eingebunden und sie dürfen sich auf viele neue Erkenntnisse freuen.

Die Krimi Events ist in den letzten Jahren bei Besuchern der Stadt sehr beliebt geworden und es finden nicht nur in Berlin solche Veranstaltungen statt. Überall in ganz Deutschland kann jeder diese Vorstellungen bestaunen. Krimis sind nach wie vor beliebt und daher lohnt sich eine Vorstellung. Sie sollten also schnell eine Karte dafür bestellen.

Links:

https://de.wikipedia.org/wiki/The-ater

Kindert- und Jugendtheater

In berlin gibt es eine große Auswahl an Kinder & Jugendtheatern.
Vom Atze über das Grips bis zu den Hans Wurst Nachfahren am Winterfeldplatz.
Auch die großen Bühnen zeigen manchmal auch spezielle Gastspiele für Kinder und Jugendliche.

Eine Gute Zusammenfassung sehen Sie bei berlin.de

https://www.berlin.de/tickets/tipps/buehnen/kinder-und-jugend/

https://berlinmitkind.de/

Theater allgemein

Theaterpädagogik

Kennen Sie die Theaterpädagogik? Das ist etwas ganz tolles. Heute gehen viele Lehrer mit ihren Schülern aufgrund des laufenden Unterrichtsstoffes in die Vorstellungen und wollen dort einmal zeigen, wie die Instrumente gespielt werden. Kinder lernen hier viel, weil sie dort ihre Unterrichtsmaterialien genau erklärt bekommen.

Die Pädagogik gehört heute einfach zum Schulunterricht dazu. Dennoch müssen die Klassen, die daran teil nehmen im Vorfeld angemeldet werden. Es ist wichtig rechtzeitig die Karten zu kaufen. Der Unterricht wird bestimmt gut bei allen Schülern ankommen. Studieren können Sie die Pädagogik an der Universität der Künste.

https://de.wikipedia.org/wiki/Theaterpädagogik

https://www.udk-berlin.de/studium/theaterpaedagogiklehramt/

Jobs

Als Mitarbeiter gibt es immer etwas zu tun. Es gibt zahlreiche Jobs, die besetzt werden müssen und für diese Jobs werden die Mitarbeiter sehr gut ausgesucht. Sie müssen vor allem freundlich sein und selbstsicher auftreten. Damit sich die Menschen wohl fühlen und alle Fragen beantwortet werden, die sie zu ihrem Besuch haben, sollten die Mitarbeiter sehr viel Höflichkeit und Geduld besitzen.

Für diese Jobs kann sich jeder bewerben, der sich dafür interessiert. Dennoch sollten auch die Anforderungen im Profil erfüllt werden. Es ist wichtig, sich gut zu kennen und zu wissen, welche Tätigkeiten der jeweilige Job mit sich bringt. Daher gilt es immer sich im Vorfeld zu informieren und zu schauen, ob der Job einem selbst liegt.

https://buehnenjobs.de/

https://www.theapolis.de/

Ausbildung

In der Schauspielerei kann jeder eine Ausbildung anstreben. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Natürlich kann sich auch eine Person auf eine Ausbildung hin bewerben, wenn diese aus einer völlig anderen Branche kommt. Eine Umschulung oder neue Ausbildung ist immer möglich.

Dennoch ist es wichtig, sich genau zu informieren, welche Ausbildungsangebote vorliegen. Auf der Seite von der jeweiligen Location gibt es auf jeden Fall die Kontaktadresse. Wer daran interessiert ist, eine Ausbildung hier zu machen, der sollte eine Blindbewerbung oder Initiativ Bewerbung schicken. Auf diese Art kann sich jeder vorstellen.

http://www.buehnenverein.de/de/jobs-und-ausbildung/berufe-ueberblick.html

https://www.aubi-plus.de/berufe/thema/berufe-rund-um-die-buehne-und

Schauspieler

Die Berufs- oder Tätigkeitsbezeichnung eines Akteurs auf der Bühne, der Sprache ,Mimik und Gestik verwendet ist der Schauspieler. Die Aufgabe eines Schauspielers ist es, sein Publikum zu unterhalten. Dies tut er, indem er sich in seine gespielte Rolle einfindet und gemäß eines Drehbuchs, oder improvisierten Gesprächs agiert. Zusätzlich zum einfinden in die Rolle und dem gelernten Text, gehört auch eine Menge Übung und Erfahrung zum Schauspielen. Wenn bei der Aufführung etwas schief geht, sollte in guter Schauspieler die Fassung bewahren können und mit seinen Kollegen gut eingespielt sein.
Denn es gilt: The show must go on!

Fazit

Lassen Sie sich verzaubern von tollen Aufführungen, Musicals, Shows, Schauspielern, rauschenden Ballnächten & der einzigartigen Atmosphäre der Theater in Berlin.

Erfahrungen und Kommentare:

Theater am Kurfürstendamm, in Mitte, im Prenzlauer Berg, in der Nähe vom Brandenburger Tot, Alexanderplatz, in Kreuzberg oder in Neukölln, überall in den Bezirken finden Sie Häuser für die Schauspielkunst.
Zeit einmal die Geschichte zu beleuchten.
Theater ist eine gemeinschaftliche Form der darstellenden Kunst, bei der Live-Darsteller, in der Regel Schauspieler oder Schauspielerinnen, die Erfahrung eines realen oder imaginären Ereignisses vor einem Live-Publikum an einem bestimmten Ort, oft einer Bühne, präsentieren. Die Darsteller können diese Erfahrung dem Publikum durch Kombinationen von Gesten, Sprache, Gesang, Musik und Tanz vermitteln. Künstlerische Elemente wie gemalte Kulissen und bühnentechnische Mittel wie Beleuchtung werden eingesetzt, um die Körperlichkeit, Präsenz und Unmittelbarkeit des Erlebnisses zu verstärken. Der spezifische Ort der Aufführung wird auch durch das Wort „Theater“ benannt, das vom altgriechischen θέατρον (théatron, „ein Ort zum Betrachten“) abgeleitet ist, wiederum von θεάομαι (theáomai, „sehen“, „beobachten“, „beobachten“).

Das moderne westliche Schauspiel stammt zum großen Teil von der griechischen Antike ab, von dem es die Fachterminologie, die Einteilung in Gattungen und viele seiner Themen, Figuren und Handlungselemente übernommen hat. Der Künstler Patrice Pavis definiert Theatralität, Sprache, Bühnenschrift und die Besonderheit als synonyme Begriffe, die es von den anderen darstellenden Künsten, der Literatur und den Künsten im Allgemeinen unterscheiden.

Das moderne Theater umfasst Aufführungen von Schauspielen und Musiktheater. Die Kunstformen Ballett und Oper sind ebenfalls Theater und verwenden viele Konventionen wie Schauspiel, Kostüme und Inszenierung. Sie hatten einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Musikdarbietungen; weitere Informationen finden Sie in diesen Artikeln.

Geschichte

Klassisches und hellenistisches Griechenland

Griechisches Theater in Taormina, Sizilien, Italien

Darstellung von Schauspielern, die die Rollen eines Herrn (rechts) und seines Sklaven (links) in einem griechischen Phlyax-Stück spielen, ca. 350/340 v. Chr.
Der Stadtstaat Athen ist der Ursprungsort der westlichen Aufführungen. Es war Teil einer umfassenderen Aufführungskultur im klassischen Griechenland, die Feste, religiöse Rituale, Politik, Recht, Leichtathletik und Gymnastik, Musik, Poesie, Hochzeiten, Begräbnisse und Symposien umfasste.

Die Teilnahme an den zahlreichen Festen des Stadtstaates – und insbesondere die obligatorische Teilnahme an den Dionysien der Stadt als Zuschauer (oder sogar als Mitwirkender an den Inszenierungen) – war ein wichtiger Bestandteil der Bürgerschaft. Die bürgerliche Teilnahme umfasste auch die Bewertung der Rhetorik der Redner, die sich in den Aufführungen vor dem Gericht oder der politischen Versammlung zeigte, die beide als Analogie verstanden wurden und zunehmend dessen dramatisches Vokabular übernahmen. Die Griechen entwickelten auch die Konzepte der Kritik und der TheaterarchitekturDie Schauspieler waren entweder Amateure oder bestenfalls Halbprofis. Die Inszenierungen der griechischen Antike bestand aus drei Arten von Dramen: Tragödie, Komödie und Satyrspiel.

Die Ursprünge im antiken Griechenland liegen laut Aristoteles (384-322 v. Chr.), dem ersten Theoretiker, in den Festen zu Ehren des Dionysos. Die Aufführungen fanden in halbkreisförmigen, in den Hang gehauenen Sälen statt, die 10.000 bis 20.000 Menschen Platz boten. Die Bühne bestand aus einer Tanzfläche (Orchester), einem Umkleideraum und einem Bereich für den Bühnenaufbau (Skene). Da der Text das Wichtigste war, kam es auf eine gute Akustik und eine klare Darstellung an. Die Schauspieler (immer Männer) trugen Masken, die zu den von ihnen dargestellten Charakteren passten, und jeder konnte mehrere Rollen spielen.

Die athenische Tragödie – die älteste erhaltene Form der Tragödie – ist eine Art Tanzdrama, das einen wichtigen Teil der Kultur des Stadtstaates bildete.Sie entstand irgendwann im 6. Jahrhundert v. Chr., erlebte ihre Blütezeit im 5. Jahrhundert v. Chr. (von dessen Ende an sie sich in der gesamten griechischen Welt ausbreitete) und blieb bis zum Beginn der hellenistischen Periode beliebt.

Aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. sind keine Tragödien überliefert, und von den mehr als tausend Tragödien, die im 5. Jahrhundert v. Chr. aufgeführt wurden, sind nur 32 erhalten geblieben. Vollständige Texte sind von Aischylos, Sophokles und Euripides erhalten. Die Ursprünge der Tragödie bleiben unklar, obwohl sie im 5. Jahrhundert v. Chr. in Wettbewerben (Agon) institutionalisiert wurde, die im Rahmen von Festen zu Ehren von Dionysos (dem Gott des Weines und der Fruchtbarkeit) stattfanden. Als Teilnehmer am Wettbewerb der Stadt Dionysia (dem prestigeträchtigsten der Feste zur Aufführung von Dramen) mussten Dramatiker eine Tetralogie von Stücken vorlegen (wobei die einzelnen Werke nicht unbedingt durch eine Geschichte oder ein Thema verbunden waren), die in der Regel aus drei Tragödien und einem Satyrspiel bestand. Die Aufführung von Tragödien bei den Dionysien der Stadt begann möglicherweise bereits 534 v. Chr.; offizielle Aufzeichnungen (Didaskaliai) beginnen 501 v. Chr., als das Satyrspiel eingeführt wurde.

Die meisten athenischen Tragödien dramatisieren Ereignisse aus der griechischen Mythologie, obwohl Die Perser – die die Reaktion der Perser auf die Nachricht von ihrer militärischen Niederlage in der Schlacht von Salamis 480 v. Chr. inszenieren – die bemerkenswerte Ausnahme in den überlieferten Dramen darstellt. Als Aischylos 472 v. Chr. bei den Dionysien der Stadt den ersten Preis dafür gewann, hatte er bereits seit mehr als 25 Jahren Tragödien geschrieben, doch die tragische Darstellung der jüngsten Geschichte ist das früheste erhaltene Beispiel eines Dramas. Mehr als 130 Jahre später analysierte der Philosoph Aristoteles die athenische Tragödie aus dem 5. Jahrhundert in dem ältesten erhaltenen Werk der Dramentheorie – seiner Poetik (ca. 335 v. Chr.).

Die athenische Komödie wird üblicherweise in drei Perioden unterteilt: die „Alte Komödie“, die „Mittlere Komödie“ und die „Neue Komödie“. Die Alte Komödie ist heute vor allem in Form der elf erhaltenen Stücke des Aristophanes überliefert, während die Mittlere Komödie weitgehend verloren ist (nur in relativ kurzen Fragmenten bei Autoren wie Athenaeus von Naucratis erhalten). Die Neue Komödie ist vor allem aus den umfangreichen Papyrusfragmenten des Menander bekannt. Aristoteles definierte die Komödie als eine Darstellung lächerlicher Menschen, die eine Art von Fehltritt oder Hässlichkeit beinhaltet, die keinen Schmerz oder kein Unglück verursacht.
Zusätzlich zu den Kategorien der Komödie und der Tragödie bei den städtischen Dionysien umfasste das Fest auch das Satyrspiel. Das Satyrspiel hat seinen Ursprung in ländlichen, landwirtschaftlichen Ritualen, die Dionysos gewidmet waren, und fand schließlich seinen Weg nach Athen in seiner bekanntesten Form. Die Satyrn selbst waren dem Gott Dionysos als seine treuen Waldgefährten verbunden und trieben oft an seiner Seite betrunkenen Spaß und Unfug. Das Satyrspiel selbst wurde als Tragikomödie eingestuft, die sich von den moderneren burlesken Traditionen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts absetzte. Die Handlungsstränge der Stücke befassten sich in der Regel mit den Handlungen des Götterpantheons und deren Einmischung in menschliche Angelegenheiten, unterstützt durch den Chor der Satyrn. Laut Webster führten die Satyrdarsteller jedoch nicht immer typische Satyrhandlungen aus und wichen von den Schauspieltraditionen ab, die dem Charaktertypus eines mythischen Waldwesens zugeordnet wurden.
Zu sehen manchmal am Potsdamer Platz, in der Nähe vom Checkpoint Charlie oder auch in Tempelhof Schöneberg.

Berlin, Mitte, Bertolt-Brecht-Platz 1, Theater am Schiffbauerdamm.jpg

By <a href=“//commons.wikimedia.org/wiki/User:J%C3%B6rg_Z%C3%A4gel“

title=“User:Jörg Zägel“>Jörg Zägel</a> – <span class=“int-own-work“ lang=“en“>Own work</span>,

CC BY-SA 3.0
, Link

Römisches Theater

Mosaik, das maskierte Schauspieler in einem Stückes zeigt: zwei Frauen beraten eine „Hexe“.
Das abendländische Theater entwickelte sich unter den Römern weiter und expandierte erheblich. Der römische Geschichtsschreiber Livy schrieb, dass die Römer im 4. Jahrhundert v. Chr. zum ersten Mal mit dem Schauspiel in Berührung kamen, und zwar durch eine Aufführung etruskischer Schauspieler. Beacham behauptet, dass sie schon einige Zeit vor diesem aufgezeichneten Kontakt mit „prätheatralischen Praktiken“ vertraut waren. Die Aufführungen des antiken Rom war eine blühende und vielfältige Kunstform, die von Festaufführungen mit Straßenshows, Nackttanz und Akrobatik über die Inszenierung von Plautus‘ breit gefächerten Situationskomödien bis hin zu den anspruchsvollen, verbal ausgefeilten Tragödien Senecas reichte. Obwohl Rom eine einheimische Aufführungstradition hatte, wirkte sich die Hellenisierung der römischen Kultur im 3. Jahrhundert v. Chr. tiefgreifend und belebend auf das römische Theater aus und förderte die Entwicklung lateinischer Literatur von höchster Qualität für die Bühne. Die einzigen erhaltenen Stücke aus dem Römischen Reich sind zehn Dramen, die Lucius Annaeus Seneca (4 v. Chr. – 65 n. Chr.), dem in Corduba geborenen stoischen Philosophen und Lehrer Neros, zugeschrieben werden.

Indisches Theater

Siehe auch: Koothu und Koodiyattam

Rakshasa oder der Dämon, dargestellt im Yakshagana, einer Form des musikalischen Tanzdramas aus Indien
Die erste Form des indischen Theaters war das Sanskrit-Theater,dessen früheste überlieferte Fragmente aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. stammen.Es entstand nach der Entwicklung des griechischen und römischen Theaters und vor der Entwicklung des Theaters in anderen Teilen Asiens. Es entstand irgendwann zwischen dem 2. Jahrhundert v. Chr. und dem 1. Jahrhundert n. Chr. und erlebte seine Blütezeit zwischen dem 1. und dem 10. Jahrhundert n. Chr., einer Periode relativen Friedens in der Geschichte Indiens, in der Hunderte von Theaterstücken geschrieben wurden. Die alten Veden (Hymnen aus der Zeit zwischen 1500 und 1000 v. Chr., die zu den frühesten Beispielen für Literatur in der Welt gehören) enthalten keinen Hinweis darauf (obwohl einige wenige in Dialogform verfasst sind), und die Rituale der vedischen Zeit scheinen sich nicht zu einem Theater entwickelt zu haben. Das Mahābhāṣya von Patañjali enthält den frühesten Hinweis auf das, was die Keimzelle des Sanskrit-Dramas gewesen sein könnte. Diese Abhandlung über Grammatik aus dem Jahr 140 v. Chr. liefert ein mögliches Datum für die Anfänge des Theaters in Indien.

Die wichtigste Quelle für das Sanskrit-Theater ist die Abhandlung über das Theater (Nātyaśāstra), ein Kompendium, dessen Entstehungsdatum unsicher ist (Schätzungen reichen von 200 v. Chr. bis 200 n. Chr.) und dessen Autorschaft Bharata Muni zugeschrieben wird. Die Abhandlung ist das vollständigste Werk der Dramaturgie in der antiken Welt. Es befasst sich mit Schauspiel, Tanz, Musik, dramatischem Aufbau, Architektur, Kostümen, Schminke, Requisiten, der Organisation von Ensembles, dem Publikum und Wettbewerben und bietet eine mythologische Darstellung des Ursprungs des Theaters und liefert damit Hinweise auf die Art der tatsächlichen Theaterpraxis. Das Sanskrit-Theater wurde auf heiligem Boden von Priestern aufgeführt, die in einem erblichen Prozess in den erforderlichen Fertigkeiten (Tanz, Musik und Rezitation) ausgebildet worden waren. Sein Ziel war es, sowohl zu erziehen als auch zu unterhalten.

Darsteller, der Sugriva in der Koodiyattam-Form des Sanskrit-Theaters spielt
Unter der Schirmherrschaft königlicher Höfe gehörten die Darsteller professionellen Kompanien an, die von einem Inspizienten (sutradhara) geleitet wurden, der möglicherweise auch als Schauspieler auftrat.Diese Aufgabe wurde analog zu der eines Puppenspielers gesehen – die wörtliche Bedeutung von „sutradhara“ ist „Halter der Fäden“.Die Darsteller wurden streng in Stimm- und Körpertechnik geschult. Es gab keine Verbote für weibliche Darsteller; es gab Kompanien, die nur aus Männern, nur aus Frauen und aus gemischten Geschlechtern bestanden. Bestimmte Gefühle galten jedoch als unangemessen für Männer und sollten besser von Frauen dargestellt werden. Einige Darsteller spielten Figuren in ihrem eigenen Alter, während andere ein anderes Alter als ihr eigenes spielten (ob jünger oder älter). Von allen Elementen des Theaters widmet der Traktat dem Schauspiel (abhinaya) die meiste Aufmerksamkeit, das aus zwei Stilen besteht: dem realistischen (lokadharmi) und dem konventionellen (natyadharmi), wobei das Hauptaugenmerk auf letzterem liegt.

Das Drama wird als die höchste Errungenschaft der Sanskrit-Literatur angesehen,und es wurden Standardfiguren wie der Held (nayaka), die Heldin (nayika) oder der Clown (vidusaka) verwendet. Die Schauspieler können sich auf einen bestimmten Typus spezialisiert haben. Kālidāsa, der im 1. Jahrhundert v. Chr. lebte, gilt wohl als der größte Sanskrit-Dramatiker des alten Indiens. Drei berühmte romantische Stücke aus der Feder von Kālidāsa sind das Mālavikāgnimitram (Mālavikā und Agnimitra), Vikramuurvashiiya (Über Vikrama und Urvashi) und Abhijñānaśākuntala (Die Anerkennung von Shakuntala). Das letztgenannte Werk wurde von einer Geschichte aus dem Mahabharata inspiriert und ist das berühmteste. Es war das erste, das ins Englische und Deutsche übersetzt wurde. Śakuntalā (in englischer Übersetzung) beeinflusste Goethes Faust (1808-1832).

Der nächste große indische Dramatiker war Bhavabhuti (ca. 7. Jahrhundert n. Chr.). Er soll die folgenden drei Stücke geschrieben haben: Malati-Madhava, Mahaviracharita und Uttar Ramacharita. Von diesen drei Stücken umfassen die beiden letztgenannten das gesamte Epos des Ramayana. Der mächtige indische Kaiser Harsha (606-648) soll drei Stücke geschrieben haben: die Komödie Ratnavali, Priyadarsika und das buddhistische Drama Nagananda.
Zu sehen in Wilmersdorf, Steglitz, an der Gedächtniskirche oder auch in der Nähe vom KaDeWe.

Die Stachelschweine Berlin1.jpg

By Ingo2802, CC BY-SA 3.0, Link

Ostasiatisches Theater

In diesem Abschnitt werden keine Quellen zitiert. Bitte helfen Sie mit, diesen Abschnitt zu verbessern, indem Sie Zitate zu zuverlässigen Quellen hinzufügen. Nicht quellifiziertes Material kann angefochten und entfernt werden. (Mai 2018) (Erfahren Sie, wie und wann Sie diese Vorlage entfernen können)

Öffentliche Aufführung im Jade Dragon Snow Mountain Open Air Theatre
Die Tang-Dynastie wird manchmal auch als „Zeitalter der 1000 Unterhaltungen“ bezeichnet. In dieser Zeit gründete Ming Huang eine Schauspielschule, die als „Birnengarten“ bekannt wurde, um eine Form des Dramas zu entwickeln, die hauptsächlich musikalisch war. Aus diesem Grund werden die Schauspieler auch „Kinder des Birnengartens“ genannt. Während der Dynastie der Kaiserin Ling wurde das Schattenspiel zum ersten Mal als anerkannte Form der Bühnen in China entwickelt. Es gab zwei verschiedene Formen des Schattenspiels, das Pekinesische (nördliche) und das Kantonesische (südliche). Die beiden Stile unterschieden sich durch die Art der Herstellung der Puppen und die Positionierung der Stäbe auf den Puppen, nicht aber durch die Art des Spiels, das von den Puppen aufgeführt wurde. In beiden Stilen wurden im Allgemeinen Stücke aufgeführt, die große Abenteuer und Fantasie darstellten, selten wurde diese stark stilisierte Form des Theaters für politische Propaganda verwendet.

Japanische Formen des Kabuki, Nō und Kyōgen entwickelten sich im 17. Jahrhundert n. Chr.
Indonesisches Theater

Rama und Shinta bei einer Wayang-Wong-Aufführung in der Nähe des Prambanan-Tempelkomplexes
In Indonesien sind Aufführungen zu einem wichtigen Teil der lokalen Kultur geworden. Darbietungen in Indonesien haben sich seit Tausenden von Jahren entwickelt. Die meisten der ältesten Formen Indonesiens sind direkt mit den lokalen literarischen Traditionen (mündlich und schriftlich) verbunden. Die bekannten Puppentheater – wayang golek (Holzstabpuppenspiel) der Sundanesen und wayang kulit (Lederschattenpuppenspiel) der Javaner und Balinesen – beziehen einen Großteil ihres Repertoires aus indigenen Versionen des Ramayana und Mahabharata. Diese Erzählungen bilden auch das Ausgangsmaterial für das Wayang Wong (Menschentheater) auf Java und Bali, das Schauspieler einsetzt. In einigen Wayang-Golek-Aufführungen werden jedoch auch muslimische Geschichten, so genannte Menak, aufgeführt. Wayang ist eine uralte Form des Geschichtenerzählens, die für ihre ausgefeilten Puppen-/Menschen- und komplexen Musikstile bekannt ist. Die frühesten Belege stammen aus dem späten 1. Jahrtausend n. Chr. in mittelalterlichen Texten und archäologischen Stätten. Die älteste bekannte Aufzeichnung über Wayang stammt aus dem 9. Jahrhundert. Um 840 n. Chr. erwähnt eine altjavanische (Kawi) Inschrift namens Jaha-Inschriften, die vom Maharaja Sri Lokapalaform Medang Königreich in Zentraljava herausgegeben wurde, drei Arten von Darstellern: atapukan, aringgit und abanol. Aringgit bedeutet Wayang-Puppentheater, Atapukan bedeutet Maskentanz und abanwal bedeutet Scherzkunst. Ringgit wird in einem javanischen Gedicht aus dem 11. Jahrhundert als eine lederne Schattenfigur beschrieben.

Mittelalterliche islamische Traditionen
Zu den Aufführungen in der mittelalterlichen islamischen Welt gehörten das Puppentheater (mit Handpuppen, Schattenspielen und Marionetteninszenierungen) und die als ta’ziya bekannten Live-Passionsspiele, bei denen Schauspieler Episoden aus der muslimischen Geschichte nachstellten. Die schiitischen islamischen Stücke drehten sich vor allem um den Shaheed (Märtyrertod) von Alis Söhnen Hasan ibn Ali und Husayn ibn Ali. Weltliche Theaterstücke waren als akhraja bekannt, die in der mittelalterlichen adab-Literatur erwähnt werden, obwohl sie weniger verbreitet waren als das Puppenspiel und das ta’ziya-Theater.

Frühmoderne und moderne Bühnen im Westen
Zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert nahm das Theater im Westen viele alternative Formen an, darunter die Commedia dell’arte und das Melodrama. Der allgemeine Trend ging weg vom poetischen Drama der Griechen und der Renaissance und hin zu einem naturalistischeren Prosastil mit Dialogen, insbesondere nach der industriellen Revolution.

Theatre Royal, Drury Lane im West End. Es wurde im Mai 1663 eröffnet und ist die älteste Bühne in London.
Zwischen 1642 und 1660 legte es in England aufgrund des puritanischen Interregnums eine große Pause ein. Die Puritaner betrachteten die Schauspielkunst als sündhaft und ordneten 1642 die Schließung der Londoner Häuser an. Am 24. Januar 1643 protestierten die Schauspieler gegen das Verbot, indem sie ein Pamphlet mit dem Titel The Actors remonstrance or complaint for the silencing of their profession, and banishment from their severall play-houses verfassten.Diese stagnierende Periode endete, als Karl II. 1660 in der Restauration auf den Thron zurückkehrte. Das Theater (neben anderen Künsten) explodierte unter dem Einfluss der französischen Kultur, da Karl in den Jahren vor seiner Herrschaft in Frankreich im Exil gewesen war.

Im Jahr 1660 erhielten zwei Kompanien eine Aufführungslizenz: die Duke’s Company und die King’s Company. Die Aufführungen fanden in umgebauten Gebäuden statt, wie z. B. im Lisle’s Tennis Court. Das erste Theater im West End, das Theatre Royal in Covent Garden, London, wurde von Thomas Killigrew entworfen und an der Stelle des heutigen Theatre Royal in der Drury Lane gebaut.

Eine der großen Veränderungen war das neue Haus. Anstelle des elisabethanischen Typs, wie dem Globe Theatre, in dem die Schauspieler keinen Platz hatten, um sich auf den nächsten Akt vorzubereiten, und in dem es keine „Theatermanieren“ gab, wurde das Haus zu einem Ort der Raffinesse, mit einer Bühne davor und Stadionbestuhlung davor. Da die Sitzplätze nicht mehr rund um die Bühne angeordnet waren, wurden sie nach Prioritäten geordnet – einige Plätze waren offensichtlich besser als andere. Der König hatte den besten Platz im Haus: in der Mitte, von wo aus er den besten Blick auf die Bühne und den Fluchtpunkt hatte, um den herum die Bühne aufgebaut war. Philippe Jacques de Loutherbourg war einer der einflussreichsten Bühnenbildner seiner Zeit, weil er den Boden und die Kulissen so gut nutzte.

Aufgrund der Unruhen vor dieser Zeit gab es noch einige Kontroversen darüber, was auf die Bühne gehört und was nicht. Jeremy Collier, ein Prediger, war mit seinem Werk A Short View of the Immorality and Profaneness of the English Stage einer der führenden Köpfe dieser Bewegung. Die Überzeugungen in diesem Papier wurden hauptsächlich von Nicht-Theaterbesuchern und dem Rest der Puritaner und sehr religiösen Zeitgenossen vertreten. Die Hauptfrage war, ob der Anblick eines unmoralischen Stücks auf der Bühne das Verhalten der Zuschauer beeinflusst – eine Kontroverse, die bis heute andauert.

Abrechnung für ein britisches Theater im Jahr 1829
Im siebzehnten Jahrhundert wurden auch Frauen auf die Bühne gebracht, was zuvor als unangemessen galt. Diese Frauen galten als Berühmtheiten (ebenfalls ein neueres Konzept, dank der Ideen des Individualismus, die im Gefolge des Renaissance-Humanismus aufkamen), aber andererseits war es immer noch sehr neu und revolutionär, dass sie auf der Bühne standen, und einige sagten, sie seien unladylike und schauten auf sie herab. Karl II. mochte es nicht, wenn junge Männer die Rollen junger Frauen spielten, und verlangte daher, dass Frauen ihre eigenen Rollen spielten. Da Frauen auf der Bühne erlaubt waren, hatten Dramatiker mehr Spielraum für Wendungen in der Handlung, wie z. B. Frauen, die sich als Männer verkleideten und knapp aus moralisch heiklen Situationen entkamen, als Formen der Komödie.

Komödien waren voll von jungen Leuten und sehr en vogue, wobei die Handlung ihrem Liebesleben folgte: Üblicherweise erklärte ein junger, schelmischer Held der keuschen und freizügigen Heldin gegen Ende des Stücks seine Liebe, ähnlich wie in Sheridans The School for Scandal. Viele der Komödien wurden nach der französischen Tradition gestaltet, vor allem von Molière, was wiederum auf den französischen Einfluss zurückgeht, den der König und die Royals nach ihrem Exil mitbrachten. Molière war einer der bedeutendsten Komödienautoren seiner Zeit, der die Art und Weise, wie Komödien geschrieben und aufgeführt wurden, revolutionierte, indem er die italienische Commedia dell’arte und die neoklassische französische Komödie miteinander verband und so einige der langlebigsten und einflussreichsten satirischen Komödien schuf. Die Tragödien waren ähnlich siegreich in ihrem Sinn für die Wiederherstellung der politischen Macht, besonders ergreifend wegen der kurz zuvor erfolgten Restauration der Krone. Sie waren auch Nachahmungen der französischen Tragödie, obwohl die Franzosen stärker zwischen Komödie und Tragödie unterschieden, während die Engländer gelegentlich den Text verwischten und einige komödiantische Teile in ihre Tragödien einbauten. Gängige Formen von nicht-komödiantischen Stücken waren sentimentale Komödien sowie etwas, das später als tragédie bourgeoise oder häusliche Tragödie bezeichnet wurde, d. h. die Tragödie des gewöhnlichen Lebens, die in England beliebter war, weil sie das englische Empfinden stärker ansprach.

Während Gruppen früher oft auf Reisen waren, gewann die Idee des Nationaltheaters im 18. Jahrhundert, angeregt durch Ludvig Holberg, an Unterstützung. Der wichtigste Förderer dieser Idee in Deutschland, aber auch der Dichter des Sturm und Drang, war Abel Seyler, der Besitzer der Hamburgischen Entreprise und der Seyler-Theatergesellschaft.

Das „Kleine Haus“ des Vanemuine-Theaters von 1918 in Tartu, Estland.
Im Laufe des 19. Jahrhunderts wichen die populären Darbietungen der Romantik, des Melodrams, der viktorianischen Burleske und der gut gemachten Stücke von Scribe und Sardou den Problemdramen des Naturalismus und Realismus, den Farcen von Feydeau, Wagners Operngesamtkunstwerk, der Musikspektakel (einschließlich der Opern von Gilbert und Sullivan), F. C. Burnands, W. S. Gilberts und Oscar Wildes Salonkomödien; Symbolismus; Protoexpressionismus in den späten Werken von August Strindberg und Henrik Ibsen; und Edwardianische Musikkomödie.

Diese Tendenzen setzten sich im 20. Jahrhundert fort im Realismus von Stanislawski und Lee Strasberg, im politischen Theater von Erwin Piscator und Bertolt Brecht, im so genannten Absurden Theater von Samuel Beckett und Eugène Ionesco, im amerikanischen und britischen Musical, in den kollektiven Kreationen von Schauspieler- und Regietruppen wie Joan Littlewoods Workshop, im experimentellen und postmodernen Darbietungen von Robert Wilson und Robert Lepage, im postkolonialen Inszenierungen von August Wilson oder Tomson Highway und im den Auftritten der Unterdrückten von Augusto Boal.

2016-12-10 Theater des Westens.jpg
By Sergey Galyonkin – <a rel=“nofollow“ class=“external free“ href=“https://www.flickr.com/photos/sergesegal/31554178175/“>

https://www.flickr.com/photos/sergesegal/31554178175/</a>,

CC BY-SA 2.0, Link

Stücke aller Art werden in verschieden Berliner Bezirken, wie zB Spandau, Tiergarten, Mitte, Friedrichshain oder auch Pankow aufgeführt.


❤ Vote ❤
[Total: 8 Average: 4.8]
Ma Baker Party Sa 01.Okt. Silverwings