8 Gedanken zu „Tresor Berlin“

  1. Der Tresor ist einer der historischen Clubs in Berlin und einer der wichtigsten Clubs in der deutschen Hauptstadt, auch weil er als einer der ersten in Europa sein auf Techno-Musik basierendes Programm geprägt hat.
    Er hat Berlins Ruf als Club-Hauptstadt der Welt mitgegründet. In der Keimzelle der Berilner Techno-Szene legen immer noch oft DJs aus aller Welt auf.
    Auch der „Tresor“, wie so manch anderes Institut der Berliner Club-Landschaft, lebt zu guten Teilen von seinem eigenen Mythos. „Sometime in early January 1991“: So begann vor einigen Jahren auf der Internet-Seite die kleine Club-Geschichte, und es klingt wie eine Erzählung aus ruhmreicher, lang vergangener Zeit.

    Der Club wurde im März 1991 in den Gewölben des ehemaligen Kaufhauses Wertheim in der Leipziger Straße 126 in Mitte, dem zentralen Teil Ostberlins, neben dem Potsdamer Platz gegründet. Die Geschichte des Clubs reicht bis 1988 zurück, als das Label für elektronische Musik Interfisch den Ufo-Club in Berlin eröffnete. Das Ufo war ursprünglich das Zentrum des Berliner House und Techno, ua in Schöneberg, wurde aber 1990 geschlossen.
    Nach der Schließung des Ufo-Clubs fanden die Macher des Clubs die neuen Räumlichkeiten in Berlin. Dies war ein vorteilhafter Zeitpunkt, da es nur wenige Monate vor der Wiedervereinigung Deutschlands lag. Die Gewölbe unter dem Wertheim-Kaufhaus erwiesen sich als perfekter Standort für einen Club, und der Ort wurde schnell zur ersten Adresse in Berlin.

    Erst 2007 kam der Tresor an seinen jetzigen Standort, ein ehemaliges Berliner Kraftwerk mit eher düsterer Atmosphäre, der perfekte Rahmen für mehr Techno-Abende als je zuvor. Berühmt sind die Parties am Wochenendes, bei denen mit langen Schlangen am Einlass zu rechnen ist.

    Es finden hier aber auch mitten in der Woche interessante Veranstaltungen statt, auch wenn ein Teil des Clubs geschlossen sein kann zB der Globus Montagabend,. Viele der DJs, die dort auftreten, sind Teil des gleichnamigen Labels Tresor, eine weitere Stärke dieses Clubs, der von Anfang an auch ein eigenes Plattenlabel führt.
    Viel Spass

  2. Damals, in den neunziger Jahren, als der „Tresor“ noch in der Leipziger Straße und tatsächlich (halblegal) in einem ausgedienten Sicherungsräumen für die Einnahmen des ehemaligen Kaufhauses Wertheim untergebracht war, galt er als der wohl berühmteste Club der Welt (eine Rolle, die heute das „Berghain“ übernommen hat) und begründete den Ruf Berlins als Hauptstadt der internationalen Clubkultur und der Techno-Musik.

    Der Nightclub ist eine Underground-Techno-Disco in Berlin und zugleich ein Plattenlabel. Es befindet sich in Mitte und gehört zu den besten der Stadt. Er ist ein Underground-Techno-Club in Berlin und gleichzeitig ein Plattenlabel. Der Club wurde im März 1991 in dem Gebäude gegründet, das einst das ehemalige Wertheim-Kaufhaus im Stadtteil Mitte in der Nähe des berühmten Posdamer Platzes beherbergte. Der Name „Tresor“ kommt von den Gewölben, die die Decke des Gebäudes charakterisieren. Ravend durchs Großstadtleben

    In kurzer Zeit wurde der Tresor zu einem Ort, an dem sich alle amüsieren wollten und der junge Leute von beiden Seiten der Stadt zusammenbrachte, die hierher kamen, nur um zu den Klängen von Technomusik zu tanzen und sich zu vergnügen. 2005 musste der Club im alten Wertheim Gebäude schließen.
    Er wurde dann im Mai 2007 in einem renovierten ehemaligen Kraftwerk im Bezirk Mitte wiedereröffnet.

    Das neue Domizil ist eine haushohe Kathedrale aus Beton. Riesige Stütz- und Querfeiler erinnern an die frühere industrielle Nutzung, das labyrinthische Innere beherbergt drei Dance Floors. „Globus“ für House Music, „+4Bar“ für experimentelle elektronische Musik und „Vault“ im Keller für den „kompromisslosen Tresor-Sound“.

    Der Raum ist in drei Räume unterteilt: der „Tresor“, der Käfigraum (Gewölbe), in dem mit sehr hoher Lautstärke (!) Techno-Musik gespielt wird, der „Globus“, der geräumigste Raum, immer mit elektronischer Musik, aber House, und die „+4Bar“ mit experimenteller elektronischer Musik.

    Das wöchentliche Programm ist gut sortiert. Die „Klubnacht“ auf dem „Globus“-Floor etwa präsentiert Klangvolles aus den Berliner Underground Clubs und Partys, aus der Techno- und House-Szene. Der „Electric Monday“ rückt in der „+4Bar“ Altmeister und junge Talente in den Blickpunkt, zu hören ist Deep House und Techno, Trendiges und Klassisches, von Vinyl oder digital, kurzum das, was der „Tresor“ als „B-City style“ bezeichnet.
    Es ist einer dieser Orte in Berlin, wo man mindestens einmal gewesen sein muss, wenn man wirklich über das lebhafte Nightlife Berlin reden will.

  3. Der Tresor wurde 1991 im Untergeschoss eines alten Kaufhauses am Leipziger Platz in Berlin gegründet, ein Anfang, der nicht ahnen ließ, dass sich der Ort nur ein Vierteljahrhundert später zu einer Ikone des Nachtlebens entwickeln würde. Jetzt in das durch und durch industriell geprägte Kraftwerk Berlin verlegt, verkörpert dieses Techno-Nachtclub-Mekka das Berliner House-Club-Erlebnis: dunkel, laut, aufregend und hedonistisch.
    DJs wie Sven Fäth und Paul van Dyk starteten hier ihre weltweite Karriere. Der harte, stampfende „Tresor Sound“ war geboren. 2005 stieg die letzte Party an der Leipziger Straße,
    Der Klub wurde am 16. April 2005 nach mehrjähriger, verlängerter Kurzzeitmiete geschlossen. Die Stadt verkaufte das Grundstück an eine Investorengruppe zur Errichtung von Büros am Standort Leipziger Straße. Die dortige Location war in jeder Nacht des April 2005 geöffnet, wobei die Schlussveranstaltung in der Nacht vom Samstag auf Sonntag mit langen Schlangen begann und bis zum Montagmorgen dauerte.

    Zwei Jahre später empfing der „Tresor“ sein Publikum erneut, nun in einem ausgedienten Heizkraftwerk an der Köpenicker Straße. Ein Teil der alten Einrichtung wurde in die neuen Räumlichkeiten integriert.

    Der Tresor ist bis heute ein beliebter Club, der mehrmals kontinuierlich erweitert und umgebaut wurde, um einen Gartenbereich im Freien und eine zweite „Globus“-Etage zu erhalten. Das Konzept für den Tanzbereich im Untergeschoss war speziell harte Techno-, Industrial- und Acid-Musik, während das Globus vor allem einen eher weichen House-Sound bot.

    Die Technohalle ist mit Berliner und auch auch stark mit Techno-Touristen gefüllt: Sie werden von einer UNO von internationalen House-Music-Fans und Szenegängern umgeben sein. Der Veranstaltungsort ist ein stillgelegtes Kraftwerk und verfallene industrielle Elemente sind intakt geblieben, was die Atmosphäre noch verstärkt.

    Das Plattenlabel Tresor Records wurde kurz nach der Eröffnung des Clubs im Oktober 1991 gegründet. Zu den Künstlern des Labels gehörten Jeff Mills, Blake Baxter, Juan Atkins, Robert Hood, Stewart Walker, Joey Beltram, DJ Surgeon, Pacou, Cristian Vogel und viele andere.
    Hier im clubguideberlin oder auf der offiziellen Website könnt Ihr das Programm einsehen

  4. Tief in den Eingeweiden eines riesigen stillgelegten Kraftwerks liegt Tresor, Berlins Techno-Mutterschiff.
    Eine baufällige Treppe führte hinunter in einen dunklen, klaustrophobischen Raum mit feuchter Luft, niedrigen Decken, dicken Betonwänden und Eisentüren. Der Raum im Gewölbe war durch Gefängnisgitter getrennt. Entlang der Wände konnte man alte Panzerschränke, Schließfächer, Safes und Geldbehälter erkennen.

    Anfang der 1990er Jahre wurde dieser düstere Ort in der Berliner Leipzigerstraße zu einem der Zentren der Technoszene. Er sollte sich in einen der berühmtesten Clubs der Welt verwandeln: den Tresor.

    Es war kein Zufall, dass Techno Anfang der 90er Jahre in Berlin fruchtbaren Boden fand. Viele Häuser standen nach dem Fall der Mauer leer und bereits vor der Wiedervereinigung der Stadt etablierte sich in Ost- und West-Berlin eine starke Techno Club Berlin Subkultur. Die minimalistische, kalte Ästhetik des Clubs passte perfekt zu den futuristisch dröhnenden Beats aus Detroit – bekannt als die Geburtsstätte des Techno – und den Stroboskoplichtern, die durch den dichten Nebel und die Massen von Tänzern blitzten.

    Die sich wiederholenden Rhythmen, mit Bässen, die im ganzen Körper spürbar waren, trugen zu einem Gefühl der Einheit bei: Laute Musik und Tanz standen im Mittelpunkt des Geschehens. Sie schuf Gleichheit auf der Tanzfläche. Alle waren da, um zu tanzen und Spaß zu haben
    DJs aus aller Welt im Tresor

    1991 im gleichnamigen Gewölbe eines verlassenen Kaufhauses in der Nähe des Potsdamer Platzes gegründet, startete diese Club-Institution die Karrieren von Top-DJs wie Tanith, Sven Väth, Paul van Dyk und Ellen Allien.
    Der größte Teil des Gebäudes wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, die Kellerräume des alten Wertheim Kaufhauses aber überlebten. Nach dem Krieg wurde es verlassen und lag im Niemandsland zwischen Ost- und West-Berlin.

    Der Gründer des Clubs, Dimitri Hegemann, entdeckte den Raum 1991 zufällig und wusste sofort, dass er einen besonderen Ort gefunden hatte. Deshalb beschloss er, ihn im Grunde genommen in dem Zustand zu belassen, in dem er ihn gefunden hatte.

    Der Club wurde 2005 gezwungen seinen ursprünglichen Standort zu verlassen. Zwei Jahre danach startete er in diesem rauen industriellen Labyrinth neu.
    Es gibt drei separate, aber miteinander verbundene Stockwerke: Globus für House-Musik, +4 für experimentelle elektronische Musik und die Hauptetage namens Vault.
    Der „Bonito House Club“ im „Globus“ gibt „new faces“ hinter den Plattenspielern die Chance, im Tempel des Techno ihr Können zu beweisen. Um auch jenen „international ravers“, die nicht ein ganzes Wochenende in Berlin durchfeiern können oder wollen, Unterhaltung zu bieten, gibt es die Reihe „Foreplay“ in der „+4Bar“, die donnerstags „solid electronic dance music clubbing“ bietet. Freitags (unter dem Titel „Tuna Park“) und sonnabends beehren oft Top-DJs aus aller Welt den „Tresor“, um die tanzende Menge zum Kochen zu bringen.

    Wie viele Berliner Clubs (Berghain, Cassiopeia, Kit Kat…) ist der Tresor mehr als ein Club, er ist ein Erlebnis. Im ausgedienten Heizkraftwerk kommen sie mit der Erinnerung heraus, dass sie gerade durch einen mächtigen Techno-Nebel vage mit einer Menge flammender menschlicher Körper die Schultern gerieben haben.

    Sensible Seelen enthalten sich der Stimme.

  5. Nina hat vor kurzem einen Rundgang dorthin gemacht und gibt Ihnen ihre Meinung, ihre Gefühle und ihr herzliches Liebesspiel wieder.
    Warum Nina? Denn Nina ist die Art von Mensch, der man begegnet, mit scharfen Augen, offenen Ohren und einem immer einsatzbereiten Basketball. Hinter einer Kamera, auf der Suche nach unwahrscheinlichen Lichtern und noch nie dagewesenen Gesichtsausdrücken, jenen unerwarteten Hundertstelsekunden, die besondere Momente schüren, am Abend, in der Nacht, wenn die Musik aufhört, die Herzen zu laut schlagen zu lassen. Nina fängt Nina ein. Und sie war zufrieden mit dem Tresor: Der Techno Amüsierbetrieb ist ein Nachtclub, der reinen Sound spielt, wenn Sie diese Art von Musik mögen.
    In diesem Fall sollten Sie dort hingehen.

  6. Auf dem Weg nach Berlin? Suchen Sie einen Techno-Nachtclub in Berlin?
    Es ist nicht immer einfach, einen Fuß in einen legendären Club zu setzen. In Berlin erzählte man uns von einem netten kleinen Club namens Berghain, dann von einem freizügigen Kit Kat, das es mit seiner straffen Haut zu entdecken galt; man erzählte uns auch von einer After-Party Jaded, die in London am frühen Morgen die Köpfe platzen lässt; aber es ist der Tresor, die berühmte Techno Disco, in dem wir beschlossen, diesen Sommer als gutes Amateur-Clubbier oder Club-Fan (Ihre Wahl) herumzuschnüffeln. Warum? Um diese Frage zu beantworten: „Ist der Tresor noch immer ein Mythos oder nur ein alter Mythos, den es zu hegen gilt? “ Es ist nicht ganz eindutig, aber die Reise ist das Rampenlicht wert.
    Obwohl Berlin als die europäische oder sogar Welthauptstadt des minimalistischen Techno bekannt ist, ist es nicht immer einfach, einen Nachtclub zu finden, der „echten“ und guten Techno bietet. Richtung Mitte … um den Club zu entdecken, den Ort, an dem man sein sollte, wenn man Techno und ganz besondere Stimmungen liebt!

    „Tresor“ steht für Tresorraum. Aber es ist auch ein passender Name für eines der bedeutendsten Labels in der Techno-Bewegung weltweit. In den 1990er Jahren als ein mythisches Stück des deutschen Techno-Puzzles aus seinem Bunker in der Leipziger Straße 126-128 in der Stadtmitteentstanden, wurde es 2005 geschlossen und fast zwei Jahre später im „in“ Osten, aus den Kellern des Kraftwerks in Mitte wiedereröffnet. Es gibt Clubs in Berlin, die weniger schockierend sind.
    Ohne diesen Techno-Club in Berlin wäre die Techno-Musik heute nicht die, die wir kennen. Ohne ihren aktiven Beitrag wären wir uns ihrer Existenz heute vielleicht gar nicht bewusst.

    Das Programm ist so grandios wie eh und je. Ja, aber ist der Laden nicht zu einem Museum der Vergangenheit geworden? Würden wir heute nicht wie im TRex zum Tresor gehen, mehr um ein Kästchen anzukreuzen als um uns richtig zu amüsieren? Ja. Nein. Das steht noch zur Debatte.

    In der heutigen Zeit mag all dies gewöhnlich, normal erscheinen, so sehr, dass es inzwischen keine relevanten Nachrichten in unserem täglichen Leben mehr bringt. Häufig sind wir jedoch nicht der Ansicht, dass die Techno-Bewegung bei ihrer Entstehung weit über einfache Musik hinausging. Die Techno-Musik, wie wir sie heute kennen, verdankt alles dem Wirken einiger weniger Menschen, die verstanden haben, wie sehr an bestimmten Orten und in bestimmten historischen Epochen die Energie, die während dieser künstlerisch-kulturellen Ereignisse entstand, von entscheidender Bedeutung war.

    Er ist bis heute ein beliebter Club, der mehrmals kontinuierlich erweitert und umgebaut wurde, um einen Gartenbereich im Freien und eine zweite „Globus“-Etage zu erhalten. Das Konzept für den Dancefloor im Untergeschoss war speziell harte Techno-, Industrial- und Acid-Musik, während das Globus vor allem einen eher weichen House-Sound bot. Das Plattenlabel Tresor Records wurde kurz nach der Eröffnung des Clubs im Oktober 1991 gegründet.
    Zu den wichtigsten DJs, die dort aufgetreten sind, gehören Tanith, Jonzon, Rok, Roland 138 BPM, Terrible, DJ Key, Mitja Prinz, Surgeon, Wolle XDP, Dash, Dry, DJ Crime, Wimpy, Zky und Djoker Daan.
    Die Veranstaltung „Tresor-Park“ mit Sven Väth fand während der Love Parade statt.

    Der Ort ist zu einer Drehscheibe der internationalen Techno-Bewegung geworden. Detroiter DJs wie Jeff Mills, Juan Atkins, Blake Baxter, Robert Hood, Kevin Saunderson, DJ Rolando und Kenny Larkin sind regelmäßig im Tresor aufgetreten. So entwickelte sich die stark vom Detroit-Techno beeinflusste Klangidentität des Tresors auf der unteren Etage, im realen Tresorraum (auch Die Kammer genannt). Andere DJs aus der ganzen Welt trugen zum charakteristischen Sound des Clubs bei, darunter Paul Van Dyke, Marusha, Westbam, Cristian Vogel, Joey Beltram, Neil Landstrumm und Dave Tarrida.

    Der Klub ist nicht nur ein Ort zum Tanzen von Techno-Musik. Techno-Musik stellt heute eine kollektive Bewegung dar, die Hunderttausende von Menschen, Künstlern, Musikliebhabern und Insidern umfasst. In vielen europäischen Städten kommen jedes Wochenende Hunderte von Fans zusammen, um an Veranstaltungen teilzunehmen, die sie zunehmend als Protagonisten sehen.
    Bleibt nur noch die Tür. Das Einlassreglement wird als „klar und tolerant“ definiert, „ganz normale Clubgänger“ hätten „mit Sicherheit keine Probleme“, herein zu kommen. Aber auch hier gilt: Das entscheidende Wort hat der Türsteher, der jeden Abend auf die richtige Mischung des Publikums achtet. Eine Garantie, in den „Tresor“ vorgelassen zu werden, gibt es nicht.

  7. Der Tresor Club in Berlin ist mit Abstand der angesagteste und zumindest innerhalb Deutschlands sicherlich der bekannteste Techno Club.
    Er ist ein Club, der sich auf elektronische Musik spezialisiert hat. Es ist einer der berühmtesten Techno-Clubs der Welt.

    Selbst wer dort noch keine Party gefeiert hat, hat trotzdem vom Tresor Berlin gehört. Im Jahr 1991 wurde dieser eröffnet.
    Berlin war die perfekte Stadt, um das Beste aus dieser neuen Energie zu machen. Die darin enthaltenen Widersprüche, der Wunsch der Behörden, alle Subkulturen, die sich in den 1980er Jahren bildeten, zu kontrollieren, wurden mit dem Abriss der Mauer ausgelöscht.
    In dieser Zeit stand die Techno Kultur sozusagen noch in den Kinderschuhen.
    Die positive Reaktion der Berliner Gesellschaft breitete sich auf alle Bereiche und alle Bevölkerungsschichten aus und ließ die neuen kulturellen Realitäten frei wachsen. Es waren Orte wie verlassene Gebäude oder stillgelegte Fabriken, die das perfekte Terrain für die rasche Entwicklung der neuen künstlerisch-musikalischen Strömungen ermöglichten.

    Unzählige DJs legen seit dieser Zeit dort auf und viele davon haben dort sogar ihre Karriere begonnen und vorangetrieben. Der Club besitzt mit den Veranstaltungen sein eigenes Label, was unter dem Namen Tresor Records bekannt ist. Sieht man sich die Entwicklung genauer an, dann kann man sehr deutlich erkennen, dass die Entwicklung der Techno Szene von den frühen Neunzigern bis heute eine sehr extreme aber auch spannende Entwicklung hinter sich hat. Das Schöne daran ist, dass sich der Entwicklungsprozess noch lange nicht abgeschlossen ist.

    Seit 2007 Bau des ehemaligen Heizkraftwerks, in dem der Tresormeister untergebracht ist.
    Am 25. Mai 2007 öffnete der Club seine Pforten in seinen neuen Räumlichkeiten, dem ehemaligen Heizkraftwerk an der Köpenicker Straße im Stadtteil Mitte, wenige hundert Meter vom Kitkatclub entfernt. Zahlreiche DJs sind dort aufgetreten und einige von ihnen haben dort ihre Karriere begonnen.
    Der Tanztempel in der Köpenicker Straße: Techno und House im ehemaligen Heizkraftwerk

    Seitdem wurden dort montags, dienstags,mittwochs, donnerstags, freitags und samstags Feste gefeiert. Dank der organisierten Veranstaltungen und der Gründung des eigenen Labels Tresor Records hat der Club Einfluss auf die Entwicklung der Technoszene in Deutschland und Europa genommen. Durch das eigene Label konnte ein sehr großer Einfluss auf die Techno Szene genommen werden und vor allem auch auf die weitere Techno Entwicklung und dies nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern Europaweit.

    Ein Teil der Originaltruhen aus dem alten Wertheim Kaufhaus wurde in die neuen Räumlichkeiten verlegt und im Keller installiert, so dass die Erinnerung an den alten Club erhalten bleibt.
    Sicherlich ist es für jeden Techno Anhänger spannend auch nur einmal in diesem Club feiern zu gehen. Wer in Berlin ist, sollt sich die Party dort nicht entgehen lassen.

  8. Im März 1991 konnte somit der erste Techno Club in Berlin seine Pforten eröffnen. Die Einrichtung war zu Beginn sehr rustikal und ohne jegliche Dekoration. Außerdem befanden sich noch aus vorherigen Zeiten hunderte Schließfächer in diesem Gemäuer.
    Der Kellerraum. Absolut erstaunlich, ich war noch nie an einem so verrückten Ort. Der Club ist ein Labyrinth, aber jeder wusste, dass er einmalig war.
    Berühmt war auch der 25 Meter langen Korridor durch den du mit Blitzlicht bis zum Ende gelaufen bist : super beeindruckend. Und wenn du das Ende dieses unterirdischen Ganges erreicht hattest, warst du in einem Raum, in dem NICHTS zu sehen war, in dem alle 30 Sekunden ein Lichtblitz aufleuchtet und in dem von Zeit zu Zeit ein dicker, undurchsichtiger Rauch aufstieg, der Haut und Körper bedeckte und bei dir einen magischen Moment kreierte. Aber dieser Stil und vor allem der harte, maschinelle Techno Sound fanden starken Anklang.

    Der Club verfügte über mehrere Räume. Im Erdgeschoss gab es den Globus, indem vorallem allem House gespielt wurde. Die Lichtanlage dort erzeugte eine warme Atmosphäre, die typisch für eine Disco war. Es gibt auch die Aurora Bar, ein kleiner Raum mit einer eigenen Bar, in der DJs auftraten.

    Um in den Keller zu gelangen, müsstest du den Globus überqueren und eine alte rustikale Treppe runter steigen. Unten befindet sich ein niedriger Gewölbekeller mit einem schmalen, langen Saal mit einem großen Tresen. Man sieht noch die alten Wertheim-Ladenkisten, die in die Wand eingelassen sind. Rechts von der Treppe endet das Gewölbe des Kellers im eigentlichen Gewölberaum, der von der Bar durch ein Stahlgitter getrennt ist. Die Lightshow war wie oben beschrieben minimalistisch und nicht sehr hell: Es gibt nur Stroboskoplicht und blaues Licht, zu dem dicker Nebel geblasen wurde.
    So wurde der Tresor Club ein fester Bestandteil der Techno Szene und war als „echter“ Techno Club in Berlin bekannt.

    Mit dem Club entstand auch das Label Tresor, das es den Detroiter Künstlern des Kollektivs Underground Resistance ermöglichte, ihre Musik bekannt zu machen und sie so auch in Europa zu verbreiten. Der besondere kulturgeschichtliche Moment und das Sprudeln in der Luft in jenen Jahren taten ein Übriges.

    Die Location am Leipziger Platz war ein sehr beliebter Club, der mehrmals kontinuierlich erweitert und umgebaut wurde, um einen Gartenbereich im Freien und eine zweite „Globus“-Etage zu erhalten.
    Parallel zur Love Parade, die damals in Berlin stattfand, durfte die Präsenz des Techno Clubs aus dem Keller am Potsdamer Platz auch nicht fehlen, so fand dazu eine Open Air Veranstaltung statt, die sich Tresor-Park nannte. Sven Väth, ein DJ der in der heutigen Zeit in aller Munde ist und bei allen Techno Anhängern bekannt sein muss, sorgte auf dieser Veranstaltung für die nötigen Techno Klänge. Nachdem die Insitution aus der internationalen Technobewegung nicht mehr weg zu denken war, legten besonders oft DJs aus Detroit in den Kellerräumen auf. Auch Einflüsse aus Detroit haben die Technobewegung somit geprägt und beeinflusst. Leider waren die Pachtverträge des Techno Urgesteins immer nur für kurze Zeiträume abgeschlossen und auch nur für kurze Zeiträume verlängert: So kam es, dass die letzte Party am 16. April 2005 stattfand. Danach wurde dieser mythische Ort, das gesamte Gebäude abgerissen.

    Fast genau 2 Jahre später, am 25. Mai 2007, eröffnete der Tresor Club seine neuen Pforten und zwar auf der Köpenicker Straße im ehemaligen Heizkraftwerk Berlin-Mitte. Um eine Erinnerung an die erste Örtlichkeit im alten Wertheim Kaufhaus zu haben, wurde ein Teil der Schließfächer aus der alten Lokation in die neue mit eingebaut.

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