| konzept |
Ein Wochenend-Club, der keine Abiturfeiern
macht, dafür aber jede Menge Firmenfeiern, Produktveranstaltungen
und Präsentationen, kommt erstmal ziemlich cool daher.
Auf der Internet-Seite des 40Seconds Club kann man diese
Mitteilung kaum übersehen. Der Club hat von sich selbst
eine ziemlich hohe Meinung. Eintritt erst ab 21 Jahren, Fine
Dress! Doors Open – Open End. Scheint was für
Erwachsene zu sein. Mit bester Lage in Mitte, Nähe des
Potsdamer Platz mit 360 Grad Rundblick über ganz Berlin.
Eine weitere Location für die High Society, die ja bekanntlich
gerade am Potsi zu Gegen ist. Der Club ist was für die
späten bis ganz frühen Stunden, also für Berufstätige,
die unter der Woche wenig Zeit haben und am Wochenende um
so mehr feiern gehen. Irgendwo muss das Geld ja auch hin,
das man so mühsam verdient. Wenn man es an den Türstehern
vorbei geschafft hat erwartet einen schwarzes Leder und weiße
Tischdeckchen, feinste Cocktails und kulinarische Küche
vom Feinsten. Das war dreimal fein, kommt noch die feinerzogene
Belegschaft dazu.
Die Anlage des Clubs dürfte mehr gekostet haben als die
gesamte Einrichtung vieler anderer typisch berlinerischer Veranstaltungsorte,
und das hört man auch. Djs dürften sich die Finger
lecken hier auflegen zu können. 40 Sekunden braucht man,
um an dem Türsteher vorbei zu kommen, denn so lange dauert
es um auf einer Gästeliste nach einem Namen zu suchen.
|
|